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Firmen & Gewerbe

Betriebliche Unfall­versicherung im Überblick

Abgesichert auch in der Freizeit

Der gesetzliche Schutz endet nach Feierabend – die betriebliche Unfallversicherung gilt weltweit rund um die Uhr, je Person ab 70 € im Jahr* (ab 50 versicherten Personen; bei einer einzelnen Person 326 €. IT-Unternehmen, Deckungskonzept Komfort, Invaliditätssumme 100.000 €).

  • Beruflich und privat, weltweit versichert
  • Kapitalzahlung bei bleibender Invalidität
  • Beiträge im Rahmen der Betriebsausgaben absetzbar
Verbandsrolle und Schere liegen für die Erste Hilfe bereit

Beispiel: Sturz von der Leiter

2.600 € Nettoeinkommen

Bei einem Arbeitsunfall
800 €
Beim Sturz am Samstag
0 €
Lücke in der Freizeit
2.600 €

*Ein Mitarbeiter stürzt am Samstag beim Renovieren von der Leiter. Beide Beträge stehen im Verletztenrenten-Rechner weiter unten, gerechnet mit 48.000 € Jahresverdienst und 30 % Minderung der Erwerbsfähigkeit — nur der Unfallort ist ein anderer. Die gesetzliche Unfallversicherung deckt allein Arbeits- und Wegeunfälle (§ 8 SGB VII), und auch dort erst ab 20 % Minderung der Erwerbsfähigkeit (§ 56 SGB VII). Die betriebliche Unfallversicherung zahlt keine Rente, sondern eine einmalige Kapitalleistung nach dem Invaliditätsgrad: Der Verlust einer Hand zählt als 55 %, der eines Daumens als 20 % Invalidität. Ohne Progression (Basis) ist das derselbe Anteil der vereinbarten Summe; mit Progression steigt die Leistung bei mittleren und schweren Unfällen überproportional.

Betriebliche Unfallversicherung: auf einen Blick

Worum es geht
Rund um die Uhr abgesichert, auch abseits der gesetzlichen Unfallversicherung.
Worauf es ankommt
Klären Sie den versicherten Personenkreis und den zeitlichen Schutzumfang. Invaliditätssummen, Progression und Zusatzleistungen sind gesondert von der gesetzlichen Unfallversicherung zu betrachten.
Ihr nächster Schritt
Beschreiben Sie den Beschäftigtenkreis und den gewünschten zeitlichen Unfallschutz. Besprechen Sie Invaliditätssummen, Progression und Zusatzleistungen getrennt von der gesetzlichen Unfallversicherung. Ihre Kontaktanfrage hierzu ist kostenlos und unverbindlich; durch das Absenden schließen Sie keinen Versicherungsvertrag ab.

Persönlicher Kontakt

Ein Ansprechpartner für Ihre Anfrage

Kostenlos & unverbindlich

Kontakt ohne Verpflichtung

Ihr Kontaktweg

Telefonisch, per Video oder online

Zeitnahe Rückmeldung

In der Regel binnen eines Werktags

Betriebliche Unfall­versicherung: Was beeinflusst den Beitrag?

Der Beitrag für eine betriebliche Gruppenunfallversicherung hängt von der Betriebsart, den gewählten Leistungen und dem versicherten Zeitraum ab. Für Ihr Unternehmen wird der Umfang individuell festgelegt.

Betriebsart und Risikogruppe
Die Tätigkeit des Betriebs und die zugehörige Risikogruppe gehören zur Kalkulation. Beschreiben Sie, welche Arbeiten die zu versichernden Mitarbeitenden tatsächlich ausführen.
Versicherungssummen und Bausteine
Die vereinbarten Summen und ausgewählten Leistungsbausteine beeinflussen den Preis. Lassen Sie die gewünschten Leistungen mit ihren jeweiligen Summen im Angebot aufführen.
Beruflich oder auch in der Freizeit
Ein Schutz für Arbeit und Dienstreisen unterscheidet sich von einer Absicherung rund um die Uhr. Der gewählte zeitliche Umfang wirkt sich auf den Beitrag aus.

Eine veröffentlichte Musterkalkulation ist kein Preis für Ihren Betrieb. Vergleichen Sie die versicherte Gruppe und den zeitlichen Geltungsbereich zusammen mit den Leistungen.

Redaktionell geprüft am 5. Oktober 2026.

Betriebliche Unfallversicherung: Orientierung

Betriebliche Unfallversicherung: Rund um die Uhr abgesichert, auch abseits der gesetzlichen Unfallversicherung. Dieser Überblick hilft Ihnen, Fragen für ein persönliches Gespräch vorzubereiten.

Betriebliche Unfallversicherung: Grundlagen
Worum es geht
Die betriebliche Gruppen-Unfallversicherung zahlt eine Kapitalleistung, wenn ein Unfall bei Beschäftigten bleibende Folgen hinterlässt — beruflich wie privat.
Für wen
Für Arbeitgeber, die einzelne Beschäftigte, ganze Teams oder sich selbst als Geschäftsführung absichern wollen.
Warum das wichtig ist
Die Berufsgenossenschaft zahlt nur bei Arbeit und Arbeitsweg — wer samstags von der Leiter fällt, geht sonst leer aus.
Wie es funktioniert
Der Schutz kennt weder Uhrzeit noch Landesgrenzen; die Beiträge lassen sich als Betriebsausgaben ansetzen.

Beitrag und Deckung

Was die betriebliche Unfallversicherung kostet1

Einen Listenpreis gibt es hier nicht: Der Beitrag hängt von Betriebsart, Risikogruppe, Versicherungssumme und den gewählten Bausteinen ab. Die Versicherung rechnet dafür ein Beispiel vor, das den wichtigsten Hebel zeigt — je mehr Personen im Vertrag stehen, desto niedriger der Beitrag je Kopf. Die zweite Tabelle zeigt, worin sich die vier Tarifpakete unterscheiden.

Quelle:
Allianz.
Umfang:
dargestellte Varianten; kein Vergleich des gesamten Markts.

ohne Progression

Basis

Kontakt anfragen
Leistungen und Details ansehen

Alle 7 Angaben dieser Linien stehen in der Tabelle darunter.

Gegenüberstellung

Wo die Angaben auseinandergehen1

Deckungswerte gegenüberstellen. Diese Tabelle enthält keine Beiträge.

Quelle:
Allianz.
Umfang:
dargestellte Varianten; kein Vergleich des gesamten Markts.

Beitragsbeispiel je versicherter Person

Beitragsbeispiel je versicherter Person
Größe der versicherten GruppeJahresbeitrag je Person
1 versicherte Person326 €
10 versicherte PersonenErläuterung zu 10 versicherte Personen182 €
ab 50 versicherten PersonenErläuterung zu ab 50 versicherten Personen70 €

Die vier Tarifpakete im Vergleich

Eine von 4 Spalten in der Übersicht hervorheben

Die vier Tarifpakete im Vergleich7 von 7 Merkmalen anders als in Smart.7 von 7 Merkmalen anders als in Basis.1 von 7 Merkmalen anders als in Smart.1 von 7 Merkmalen anders als in Komfort.

Die vier Tarifpakete im Vergleich
BausteinBasisohne ProgressionSmartProgression 225KomfortProgression 350PremiumProgression 500
ProgressionErläuterung zu Progression–225 %350 %500 %
Unfallbedingte kosmetische OperationenErläuterung zu Unfallbedingte kosmetische Operationen25.000 €100.000 €100.000 €100.000 €
BergungskostenErläuterung zu Bergungskosten25.000 €100.000 €100.000 €100.000 €
Verbesserte GliedertaxeErläuterung zu Verbesserte Gliedertaxe–optionaloptionaloptional
TopSchutzErläuterung zu TopSchutz–optionaloptionaloptional
KrankenhaustagegeldErläuterung zu Krankenhaustagegeld–optionaloptionaloptional
Leistungs-PlusErläuterung zu Leistungs-Plus–optionaloptionaloptional
  • In allen vier Tarifpaketen optional wählbar: eine Todesfallleistung — eine Einmalzahlung, wenn ein Unfall zum Tod führt, vereinbar zwischen 10.000 und 250.000 € — sowie der Baustein Wieder-Fit mit individuellem Reha-Konzept, Zweitmeinung von Spezialisten und der Übernahme weiterer Behandlungs- und Reha-Kosten bis 10.000 €.
  • Sofortleistung bei bestimmten Verletzungsbildern: Kurz nach dem Unfall stellt die Versicherung einen Teil der Invaliditätssumme bereit — bis zu 10 % davon.
  • Die Gliedertaxe bestimmt den Invaliditätsgrad: Der vollständige Verlust eines Daumens entspricht einem Invaliditätsgrad von 20 %, der vollständige Verlust einer Hand von 55 %.
  • Ab zwei versicherten Personen gilt der Gruppentarif; Inhaberinnen und Inhaber können sich zu denselben Konditionen mitversichern.

Produktlinien im Vergleich

Welche Linie der Gruppenunfallversicherung leistet wie viel?2

Hinweise zum Vergleich lesen

Die betriebliche Gruppenunfallversicherung führt die Versicherung in vier Linien. Getrennt werden sie zuerst durch die Progression: Basis rechnet ohne, Smart, Komfort und Premium mit steigenden Stufen. Die Grundleistungen — Invaliditätsleistung, Sofortleistung, kosmetische Operationen und Bergung sowie ein persönlicher Unfallberater — gelten in allen vier Linien und stehen gebündelt unter der Tabelle. Ab Smart kommen wählbare Bausteine hinzu, und die Höchstbeträge für kosmetische Operationen und Bergung vervierfachen sich.

Quelle:
Allianz.
Umfang:
dargestellte Varianten; kein Vergleich des gesamten Markts.

Leistungen je Produktlinie

Eine von 4 Spalten in der Übersicht hervorheben

Leistungen je Produktlinie7 von 7 Merkmalen anders als in Smart.7 von 7 Merkmalen anders als in Basis.1 von 7 Merkmalen anders als in Smart.1 von 7 Merkmalen anders als in Komfort.

Leistungen je Produktlinie
LeistungBasisKeine ProgressionSmartProgression 225KomfortProgression 350PremiumProgression 500
ProgressionErläuterung zu ProgressionNicht enthalten225 %350 %500 %
Verbesserte GliedertaxeErläuterung zu Verbesserte GliedertaxeNicht enthaltenoptionaloptionaloptional
TopSchutzErläuterung zu TopSchutzNicht enthaltenoptionaloptionaloptional
KrankenhaustagegeldNicht enthaltenoptionaloptionaloptional
Leistungs-PlusErläuterung zu Leistungs-PlusNicht enthaltenoptionaloptionaloptional
Unfallbedingte kosmetische Operationen25.000 €100.000 €100.000 €100.000 €
Bergungskosten25.000 €100.000 €100.000 €100.000 €
  • In allen vier Linien enthalten: die Invaliditätsleistung, die Sofortleistung, die Kosten für kosmetische Operationen und Bergung sowie der persönliche Unfallberater.
  • In allen vier Linien wählbar: die Todesfallleistung und der Reha-Baustein Wieder-Fit.

Erläuterungen zu den Tarifangaben

10 versicherte Personen

44 % weniger als bei einer einzelnen Person.

ab 50 versicherten Personen

Noch einmal 61 % weniger gegenüber zehn Personen.

Progression

Mit einer Progression wächst die Invaliditätsleistung bei höheren Invaliditätsgraden überproportional.

Unfallbedingte kosmetische Operationen

Nur, wenn kein anderer Kostenträger dafür aufkommt; Zahnbehandlung und Zahnersatz eingeschlossen.

Bergungskosten

Nur, wenn kein anderer Kostenträger dafür aufkommt.

Verbesserte Gliedertaxe

Höhere Bewertung einzelner Körperteile und Sinnesorgane; nicht zusammen mit dem TopSchutz.

TopSchutz

Volle Invaliditätsleistung bereits ab 50 % Invalidität.

Krankenhaustagegeld

Ab dem 4. Tag doppelter Satz; für eine ambulante Operation wird der Tagessatz einmalig dreifach gezahlt.

Leistungs-Plus

Erweiterte Leistungen, etwa bei Knochenbrüchen, Kurtagegeld oder mitversicherte geladene Geschäftskunden.

Progression

Mit einer Progression wächst die Invaliditätsleistung bei höheren Invaliditätsgraden überproportional. Die Zahl im Spaltenkopf nennt die Stufe der jeweiligen Linie.

Verbesserte Gliedertaxe

Die Gliedertaxe legt fest, welcher Invaliditätsgrad für welchen Körperteil gilt — hier mit höherer Bewertung einzelner Körperteile und Sinnesorgane.

TopSchutz

Mit diesem Baustein wird die volle Invaliditätsleistung schon ab einem Invaliditätsgrad von 50 % fällig.

Leistungs-Plus

Ein Zusatzpaket, das die Grundleistungen um weitere Einzelleistungen erweitert — etwa eine Zahlung bei einem Knochenbruch.

Was die gesetzliche Unfallversicherung zahlt

Was die gesetzliche Unfallversicherung nach einem Unfall zahlt3

Die Berufsgenossenschaft zahlt eine Verletztenrente — aber nur bei Arbeits- und Wegeunfällen, und nur ab 20 % Minderung der Erwerbsfähigkeit. Die Vollrente beträgt zwei Drittel des Jahresarbeitsverdienstes, die Teilrente den entsprechenden Anteil (§ 56 SGB VII).

Passen Sie die Beispielwerte an Ihre Situation an. Das Ergebnis wird sofort aktualisiert.

Ihre Angaben

Wo ist der Unfall passiert?

Stellen Sie einmal auf „Freizeit" um. Der weitaus größte Teil der Lebenszeit fällt darunter — und dort zahlt die gesetzliche Unfallversicherung nichts.

Das Bruttoarbeitsentgelt der zwölf Monate vor dem Unfall.

Unter 20 % gibt es gar keine Rente — das ist die Schwelle, an der die Kurve unten senkrecht springt.

Zum Ergebnis

Ihre Angaben bleiben in Ihrem Browser.

Ihr Ergebnis

Ergebnis mit Beispielwerten

Monatliche Lücke

1.800 €

Wie viel des Einkommens ersetzt wird

  • Durch die Rente gedeckt800 €30,8 %
  • Lücke1.800 €69,2 %
So setzt sich das Ergebnis zusammen

Gerechnet mit Wo ist der Unfall passiert? bei Arbeit oder Arbeitsweg · Jahresarbeitsverdienst 48.000 € · Minderung der Erwerbsfähigkeit 30 % und einer weiteren Angabe

Vollrente im Jahrzwei Drittel des Jahresarbeitsverdienstes — bei völligem Verlust der Erwerbsfähigkeit
32.000 €
Ihre Rente im Jahr
9.600 €
Ihre Rente im Monat
800 €
Bisheriges Nettoeinkommen
2.600 €

Zwei Begrenzungen wirken zusammen: der Anlass und die Schwelle. Beide führen dazu, dass die gesetzliche Absicherung seltener greift, als der Name vermuten lässt. Was eine betriebliche Unfallversicherung ergänzt, sehen wir in zwanzig Minuten gemeinsam durch.

Wie verändert sich das Ergebnis?

Die Schwelle bei 20 Prozent

Monatliche Lücke (in €)

Minderung der Erwerbsfähigkeit (in %)

Minderung der Erwerbsfähigkeit:30 %Monatliche Lücke:1.800 €

Links der Schwelle ist die Linie waagerecht auf voller Höhe: Unter 20 % Minderung der Erwerbsfähigkeit gibt es keine Rente, auch nicht anteilig. Dort springt sie senkrecht — und fällt danach gleichmäßig. Diese Kante steht im Gesetz und ist keine Auslegungsfrage.

Andere Möglichkeiten vergleichen

Dieselbe Lage bei anderer Minderung

gegenüber Ihrer Einstellung

  • Unverbindlicher Richtwert: kein Beitrag, Angebot oder Leistungsversprechen.
  • Versichert sind Arbeitsunfälle und Wegeunfälle (§ 8 SGB VII). Unfälle in der Freizeit, im Urlaub und im Haushalt fallen nicht darunter — das ist der weitaus größte Teil der Zeit.
  • Eine Rente setzt eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von wenigstens 20 % über die 26. Woche hinaus voraus (§ 56 Abs. 1 SGB VII). Bei mehreren Versicherungsfällen können auch geringere Grade zusammengerechnet werden.
  • Der Jahresarbeitsverdienst ist nach oben durch die Satzung des Unfallversicherungsträgers begrenzt. Bei höheren Einkommen fällt die Rente deshalb niedriger aus als hier gerechnet.
  • Verglichen wird eine Bruttorente mit einem Nettoeinkommen. Die Verletztenrente ist steuerfrei (§ 3 Nr. 1a EStG), deshalb ist dieser Vergleich der ehrliche — und die Lücke ist die Zahl, die tatsächlich fehlt.
Kontakt anfragen

Ihre Kontaktanfrage ist kostenlos und unverbindlich.

Lieber kurz sprechen

0176 44200220 · Mo–Fr 9–18 Uhr

Welche Leistungen ergänzen den gesetzlichen Unfallschutz?

Ob nach einem Unfall jemand zahlt, hängt für Ihre Beschäftigten bislang vor allem davon ab, wo er passiert ist. Die Folgen eines Sturzes richten sich aber nicht nach dem Ort – und die Kosten bleibender Beeinträchtigungen auch nicht.

Hintergründe und Beispiele lesen

Der gesetzliche Schutz fragt zuerst, wo der Unfall passiert ist

Die gesetzliche Unfallversicherung ist an die Arbeit gekoppelt: Sie greift beim Arbeitsunfall und auf dem Arbeitsweg. Feierabend, Wochenende und Urlaub liegen außerhalb dieses Rahmens – dort, wo ein erheblicher Teil des Lebens stattfindet. Stürzt jemand abends auf der Kellertreppe, entsteht dieselbe Beeinträchtigung wie bei einem Sturz im Betrieb, nur ohne den gesetzlichen Träger dahinter. Die betriebliche Gruppen-Unfallversicherung zieht diese Grenze nicht: Sie unterscheidet weder nach Uhrzeit noch nach Anlass oder Land. Für Ihre Beschäftigten schließt sich damit eine Lücke, die vielen erst im Schadenfall bewusst wird.

Bleibende Folgen kosten Kapital, nicht nur Behandlung

Die Behandlung nach einem Unfall ist Sache der Krankenversicherung – die Unfallversicherung ist für das gedacht, was danach bleibt. Eine dauerhafte Beeinträchtigung verlangt Ausgaben, für die im Alltag kein Kostenträger vorgesehen ist: Hilfsmittel, Umbauten, den Neuzuschnitt des Alltags und des Berufs. Dafür ist die Kapitalleistung konstruiert – ein einmaliger Betrag, dessen Höhe von der vereinbarten Summe und dem Grad der Beeinträchtigung abhängt. Ohne diese Vorsorge müssen Betroffene solche Ausgaben aus Erspartem bestreiten, in einer Phase, in der das Einkommen ohnehin unter Druck geraten kann.

Nach dem Unfall beginnt Arbeit, für die niemand zuständig ist

Ein schwerer Unfall löst neben den Kosten eine Organisationsaufgabe aus: die Rückholung aus dem Ausland, die Suche nach Hilfsmitteln, Fragen zum barrierefreien Umbau, später die Rückkehr an den Arbeitsplatz. In einem Betrieb ohne eigene Personalabteilung bleibt all das an der Geschäftsführung hängen – oder an der Familie der verunglückten Person. Zum Vertrag gehört deshalb ein medizinisch geschulter Unfallberater, der diese Schritte begleitet und durchgehend erreichbar ist. Für kleinere Betriebe ist gerade dieser Teil des Schutzes im Ernstfall spürbar: Er verwandelt eine Ausnahmesituation in eine Abfolge lösbarer Aufgaben.

Nach Gewerbe statt nach Vertrag

Wenn der Schutz für die Menschen im Betrieb über den Betrieb läuft

Bei Unterricht, Betreuung und Franchisebetrieben unterscheiden sich Träger, Arbeitgeber und beteiligte Personen. Die Branchenfragen helfen, vorhandenen gesetzlichen Schutz und gewünschte zusätzliche Unfallleistungen auseinanderzuhalten. Diese Zuordnung bereitet das Gespräch vor und empfiehlt keinen konkreten Vertrag für sämtliche Tätigkeiten.

Betriebliche Unfallversicherung: Ihre Frage

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Betriebliche Unfallversicherung · Frage 1 von 3Dauert etwa eine Minute

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Angaben zu dieser Seite

  1. Beiträge: Das Beitragsbeispiel gilt für ein IT-Unternehmen in der Betriebsart EDV-Dienstleistungsbetrieb, Deckungskonzept Komfort, Invaliditätssumme 100.000 €, weltweiter Schutz rund um die Uhr. Der Beitrag verändert sich mit der Betriebsart, der Risikogruppe, den gewählten Versicherungssummen und den Leistungsbausteinen; wird der Schutz eingeschränkt — etwa auf Dienstreisen oder auf berufliche Tätigkeiten einschließlich Arbeitsweg —, sinkt er. Alle Angaben stammen von den öffentlichen Produktseiten der Versicherung, abgerufen am 20. August 2026. Es sind Beispielbeiträge für die jeweils genannte Berechnungsgrundlage — Ihr tatsächlicher Beitrag hängt von Ihren Angaben ab und steht in Ihrem persönlichen Angebot.Quelle: Betriebliche Gruppen-Unfallversicherung
  2. Tarifvergleich: „optional" heißt: Die Position gehört nicht fest zur Linie, sie lässt sich zubuchen. Die Versicherungssumme selbst legt die Übersicht nicht fest — sie wird im Vertrag vereinbart und ist der Bezugspunkt, auf den sich die Progression bezieht; ohne sie sagt die Progressionsstufe allein noch keinen Betrag. Wer im Betrieb einbezogen werden kann, welche Tätigkeiten die Versicherung annimmt, ob der Schutz auch in der Freizeit gilt und was er kostet, steht dort ebenfalls nicht. Alle Angaben stammen von den öffentlichen Produktseiten der Versicherung, abgerufen am 20. August 2026.
  3. Rechengrundlage: Die Rechnung zur betrieblichen Unfallabsicherung betrachtet laufendes Einkommen und den Bedarf nach einem Arbeitsunfall. Gesetzliche Ansprüche und die modellierte Lücke sind keine Zusage einer Leistung aus dem betrieblichen Vertrag. Die Annahmen und Grenzen stehen vollständig beim Rechner. Stand: 26. August 2026.Quellen: § 56 SGB VII · § 8 SGB VII

Die betriebliche Unfallversicherung hat einen eigenen Personenkreis und zeitlichen Umfang. Invaliditätsleistungen und zusätzliche Hilfen ergeben sich aus der Vereinbarung und nicht allein aus einem Arbeitsunfall. Die Übersicht gibt Produktmerkmale verkürzt wieder, ist unverbindlich und kein Angebot. Ob ein Antrag angenommen wird, ist individuell zu klären. Maßgeblich sind Ihr persönliches Angebot und die zugehörigen Vertragsbedingungen des jeweiligen Anbieters; sie gehen dieser Darstellung in jedem Punkt vor.

Inhaltliche Verantwortung: Hamza Goraya, Betreiber und persönlicher Ansprechpartner.

Redaktionell geändert am . Abruf- und Preisstände stehen bei den jeweiligen Quellen.

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