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Firmen & Gewerbe

Betriebs­haftpflicht­versicherung im Überblick

Basis­schutz für jedes Unternehmen

Für Schäden an Dritten haftet Ihr Betrieb der Höhe nach unbegrenzt, bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften bis ins Privatvermögen. Die Betriebshaftpflicht steht dafür ein — beim Kunden vor Ort, auf dem eigenen Gelände und durch das, was Sie liefern: Berechtigte Ansprüche werden bezahlt, unberechtigte abgewehrt. Gebraucht wird sie von der Einzelunternehmerin bis zum Mittelstand, gleich in welcher Branche.

  • Personen-, Sach- und Vermögensfolgeschäden
  • Abwehr unberechtigter Forderungen auf Kosten des Versicherers
  • Branchenspezifische Bausteine wählbar
Küche während der Renovierung, Möbel und Arbeitsplatte mit Folie abgedeckt, davor eine Trittleiter

Beispiel: Arbeitsunfall im Betrieb

461.600 € Regressforderung

Verletztenrente, 25 Jahre
330.000 €
Klinik, Reha, Verletztengeld
131.600 €
Was der Träger fordert
461.600 €
Deckung im Tarif Basis
3 Mio. €

*Der Rechner unten setzt einen Arbeitsunfall voraus, den grobe Fahrlässigkeit ausgelöst hat. Gegenüber der verletzten Person haften Sie dann zwar nicht (§§ 104 ff. SGB VII), wohl aber gegenüber der Berufsgenossenschaft: Sie holt sich ihre gesamten Aufwendungen zurück (§ 110 SGB VII), begrenzt auf die Höhe des zivilrechtlichen Schadensersatzanspruchs. Der größte Posten ist die Verletztenrente über 25 Jahre, nicht die Klinik. Ob eine übergangene Schutzvorschrift grob fahrlässig war, entscheidet ein Gericht Jahre später. Bußgelder, Strafverfahren und der Regress anderer Träger kommen hinzu. Die 3 Mio. € sind die pauschale Versicherungssumme der Linie Basis, keine Zusage für diesen Regress.

Betriebshaftpflichtversicherung: auf einen Blick

Worum es geht
Existenzschutz, wenn Ihr Betrieb einen Schaden verursacht.
Worauf es ankommt
Die tatsächlichen Tätigkeiten, Produkte und eingesetzten Personen müssen im Vertrag erfasst sein. Prüfen Sie Schäden an bearbeiteten oder gemieteten Sachen sowie vereinbarte Deckungssummen und Ausschlüsse.
Ihr nächster Schritt
Beschreiben Sie Tätigkeiten, Produkte und eingesetzte Personen Ihres Betriebs. Besprechen Sie für die Betriebshaftpflicht auch Arbeiten an fremden Sachen und die Nutzung gemieteter Gegenstände. Ihre Kontaktanfrage hierzu ist kostenlos und unverbindlich; durch das Absenden schließen Sie keinen Versicherungsvertrag ab.

Persönlicher Kontakt

Ein Ansprechpartner für Ihre Anfrage

Kostenlos & unverbindlich

Kontakt ohne Verpflichtung

Ihr Kontaktweg

Telefonisch, per Video oder online

Zeitnahe Rückmeldung

In der Regel binnen eines Werktags

Betriebs­haftpflicht: Woraus ergibt sich der Beitrag?

Für die Betriebshaftpflicht nennt Allianz mehrere Beitragsfaktoren. Mit diesen Angaben lässt sich eine Anfrage für Ihren Betrieb konkret vorbereiten:

Tätigkeiten und Betriebsgröße
Beschreiben Sie, was Ihr Unternehmen macht und wie groß es ist. Beide Angaben gehören zur Beitragsberechnung; ein Betrieb ist mit einer anderen Branche nicht unmittelbar vergleichbar.
Deckung und Erweiterungen
Die vereinbarte Versicherungssumme sowie Leistungen und Zusatzbausteine beeinflussen den Preis. Stellen Sie Angebote mit gleichem Umfang gegenüber.
Selbstbeteiligung und Zahlung
Auch der Eigenanteil im Schadenfall und der Zahlungsturnus wirken sich auf die Prämie aus. Lassen Sie beide im Angebot ausweisen.

Die folgenden Deckungssummen sind keine Beiträge. Den Preis für Ihren Betrieb nennt das Angebot; vereinbarte Leistungen und Ausschlüsse ergeben sich aus den Versicherungsbedingungen.

Redaktionell geprüft am 5. Oktober 2026.

Betriebshaftpflichtversicherung: Orientierung

Betriebshaftpflichtversicherung: Existenzschutz, wenn Ihr Betrieb einen Schaden verursacht. Dieser Überblick hilft Ihnen, Fragen für ein persönliches Gespräch vorzubereiten.

Im Mittelpunkt stehen die Tätigkeiten eines Gewerbebetriebs und mögliche Schäden bei Kunden oder anderen Dritten. Beschreiben Sie insbesondere Arbeiten auf fremden Grundstücken, hergestellte Produkte und eingesetzte Subunternehmen. Landwirtschaftliche Betriebszweige benötigen eine eigene Betrachtung.

Haftungsfragen für Hof und Landwirtschaft
Betriebshaftpflichtversicherung: Grundlagen
Worum es geht
Die Betriebshaftpflicht steht ein, wenn Ihr Unternehmen Dritten einen Schaden zufügt — beim Kunden, auf dem Betriebsgelände oder durch Ihre Produkte.
Für wen
Für jeden Betrieb vom Soloselbstständigen bis zum Mittelständler — unabhängig davon, ob Sie beraten, handeln oder produzieren.
Warum das wichtig ist
Die Haftung kennt keine Obergrenze — bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften steht auch das Privatvermögen dahinter.
Was versichert ist
Der Vertrag deckt Personen-, Sach- und Vermögensfolgeschäden und wehrt unberechtigte Forderungen ab; branchenspezifische Bausteine ergänzen den Kern.

Deckungssummen

Was die Betriebshaftpflicht abdeckt1

Für Gewerbetarife veröffentlicht die Versicherung keine Einstiegsbeiträge — der Beitrag hängt an Branche, Umsatz und Mitarbeiterzahl und wird individuell gerechnet. Vergleichbar sind die Deckungssummen, und die unterscheiden die vier Produktlinien deutlich.

Quelle:
Allianz.
Umfang:
dargestellte Varianten; kein Vergleich des gesamten Markts.

Nur die Deckungssumme

Basis

Kontakt anfragen
Leistungen und Details ansehen

Alle 10 Angaben dieser Linien stehen in den Tabellen darunter.

Gegenüberstellung

Wo die Angaben auseinandergehen1

Deckungswerte gegenüberstellen. Diese Tabelle enthält keine Beiträge.

Quelle:
Allianz.
Umfang:
dargestellte Varianten; kein Vergleich des gesamten Markts.
Eine von 4 Spalten in der Übersicht hervorheben

Was die Betriebshaftpflicht abdeckt4 von 7 Merkmalen anders als in Smart.4 von 7 Merkmalen anders als in Basis.4 von 7 Merkmalen anders als in Smart.4 von 7 Merkmalen anders als in Komfort.

Was die Betriebshaftpflicht abdeckt
LeistungBasisNur die DeckungssummeSmartMit MietsachschädenKomfortNeuwert statt ZeitwertPremiumMit Forderungsausfalldeckung
Personen-, Sach- und VermögensschädenErläuterung zu Personen-, Sach- und Vermögensschäden3 Mio. €3 oder 5 Mio. €5 oder 3 Mio. €10, 5 oder 3 Mio. €
Mietsachschäden an beweglichen GegenständenErläuterung zu Mietsachschäden an beweglichen Gegenständen–300.000 € (abwählbar)600.000 € (abwählbar)enthalten
Neuwert statt ZeitwertErläuterung zu Neuwert statt Zeitwert––15.000 € (abwählbar)25.000 €
ForderungsausfalldeckungErläuterung zu Forderungsausfalldeckung–––150.000 €
Privathaftpflicht für Sie und Ihren Haushalt–optionaloptionaloptional
IT-NebenleistungenErläuterung zu IT-Nebenleistungen––optionaloptional
Umweltschaden-ZusatzbausteineErläuterung zu Umweltschaden-Zusatzbausteine–optionaloptionaloptional
  • In allen vier Linien als Baustein wählbar: die Drohnenhaftpflicht für betrieblich genutzte Drohnen bis 5 kg Startgewicht.

Leistungsumfang

Welcher Baustein zu welcher Linie gehört2

Hinweise zum Vergleich lesen

Nicht jeder Baustein der Betriebshaftpflicht gehört zu jeder der vier Produktlinien. Für vier Bausteine beantwortet die Leistungsübersicht der Versicherung allein diese eine Frage — enthalten oder nicht enthalten, ohne Betrag und ohne Wahlmöglichkeit. Drei davon stehen in der Tabelle; der vierte, in allen Linien enthalten, steht darunter.

Quelle:
Allianz.
Umfang:
dargestellte Varianten; kein Vergleich des gesamten Markts.
Eine von 4 Spalten in der Übersicht hervorheben

Welcher Baustein zu welcher Linie gehört2 von 3 Merkmalen anders als in Smart.2 von 3 Merkmalen anders als in Basis.1 von 3 Merkmalen anders als in Smart.Kein Merkmal anders als in Komfort.

Welcher Baustein zu welcher Linie gehört
LeistungBasisSmartKomfortPremium
Mietsachschäden an Gebäuden und RäumenErläuterung zu Mietsachschäden an Gebäuden und RäumenNicht enthaltenEnthaltenEnthaltenEnthalten
AKB-ZusatzdeckungErläuterung zu AKB-ZusatzdeckungNicht enthaltenEnthaltenEnthaltenEnthalten
Compliance-WebcastErläuterung zu Compliance-WebcastNicht enthaltenNicht enthaltenEnthaltenEnthalten
  • In allen vier Linien enthalten: Tätigkeitsschäden — Schäden an der Sache, an der Sie gerade arbeiten.

Erläuterungen zu den Tarifangaben

Personen-, Sach- und Vermögensschäden

Im Baubereich ist die Summe der Premium-Linie auf 5 oder 3 Mio. € begrenzt.

Mietsachschäden an beweglichen Gegenständen

Ohne Schäden durch Brand und Explosion. Für land- und forstwirtschaftliche Betriebe nicht abschließbar.

Neuwert statt Zeitwert

Ersetzt wird, was die Sache neu kostet — nicht nur ihr Restwert nach Alter und Abnutzung.

Forderungsausfalldeckung

Wenn Ihnen ein Dritter einen Schaden zufügt und nicht zahlen kann.

IT-Nebenleistungen

Vermögensschäden aus EDV- und IT-spezifischen Nebenleistungen; nicht in allen Branchen verfügbar.

Umweltschaden-Zusatzbausteine

Etwa wenn auslaufende Betriebsstoffe Boden oder Gewässer verunreinigen.

Mietsachschäden an Gebäuden und Räumen

Wenn Ihr Betrieb als Mieter die gemieteten Räume beschädigt und der Vermieter Ersatz verlangt.

AKB-Zusatzdeckung

AKB sind die Versicherungsbedingungen der Kfz-Versicherung; der Baustein deckt die Haftpflicht für versicherungspflichtige, aber nicht zugelassene Kraftfahrzeuge des Betriebs.

Compliance-Webcast

Ein Online-Vortrag zur Einhaltung gesetzlicher Pflichten im Unternehmen.

Wenn die Berufsgenossenschaft zurückfordert

Was ein Arbeitsunfall den Unternehmer kosten kann3

Gegenüber dem verletzten Beschäftigten haften Sie normalerweise nicht — dafür gibt es die gesetzliche Unfallversicherung. Diese Regel hat eine Rückseite: Bei grober Fahrlässigkeit holt sich der Unfallversicherungsträger seine gesamten Aufwendungen bei Ihnen (§ 110 SGB VII). Stellen Sie den Verschuldensgrad unten einmal um.

Passen Sie die Beispielwerte an Ihre Situation an. Das Ergebnis wird sofort aktualisiert.

Ihre Angaben

Wie ist der Unfall zustande gekommen?

Einfache Fahrlässigkeit ist das alltägliche Versehen, grobe Fahrlässigkeit die Missachtung dessen, was jedem einleuchtet. Für Schwarzarbeit gilt § 110 Abs. 1a SGB VII — dort haftet auch, wer nur einfach fahrlässig gehandelt hat.

Berufliche Rehabilitation, Umschulung, behindertengerechte Ausstattung des Arbeitsplatzes oder der Wohnung.

Bei einem 40-Jährigen mit bleibender Minderung der Erwerbsfähigkeit sind das die Jahre bis zum Lebensende, nicht bis zur Rente.

Der Höhe nach ist die Forderung darauf begrenzt (§ 110 Abs. 1 Satz 1 SGB VII). Wer den Betrag nicht kennt, lässt den Regler oben — dann greift die Begrenzung nicht.

Zum Ergebnis

Ihre Angaben bleiben in Ihrem Browser.

Ihr Ergebnis

Ergebnis mit Beispielwerten

Was der Träger von Ihnen fordert

461.600 €

Woraus sich die Aufwendungen zusammensetzen

  • Verletztenrente330.000 €71,5 %
  • Heilbehandlung65.000 €14,1 %
  • Reha45.000 €9,7 %
  • Verletztengeld21.600 €4,7 %
So setzt sich das Ergebnis zusammen

Gerechnet mit Wie ist der Unfall zustande gekommen? grobe Fahrlässigkeit · Heilbehandlung und Klinik 65.000 € · Dauer der Arbeitsunfähigkeit 9 Monate und 5 weiteren Angaben

Heilbehandlung und Klinik
65.000 €
Verletztengeld
21.600 €
Reha und Wiedereingliederung
45.000 €
Verletztenrente über die Laufzeitohne Abzinsung gerechnet — die Träger kapitalisieren, der Betrag fällt dann etwas niedriger aus
330.000 €
Aufwendungen des Trägers zusammen
461.600 €

Der Sprung von der ersten auf die zweite Karte ist der Sprung von null auf alles — und ob eine übergangene Schutzvorschrift „grob fahrlässig" ist, entscheidet ein Gericht Jahre später. Was Ihre Betriebshaftpflicht davon trägt, sehen wir in zwanzig Minuten gemeinsam durch.

Wie verändert sich das Ergebnis?

Wie die Forderung mit der Rentendauer wächst

Was der Träger von Ihnen fordert (in €)

Voraussichtliche Rentendauer (Jahre)

Voraussichtliche Rentendauer:25 JahreWas der Träger von Ihnen fordert:461.600 €

Die Rente ist der Posten, der alle anderen überholt — sie läuft, solange der Verletzte lebt. Bei einem jungen Beschäftigten mit dauerhafter Erwerbsminderung wird daraus der weitaus größte Teil der Forderung. Flach wird die Linie erst, wenn die Begrenzung auf den zivilrechtlichen Anspruch greift.

Andere Möglichkeiten vergleichen

Derselbe Unfall, ein anderer Verschuldensgrad

gegenüber Ihrer Einstellung

  • Unverbindlicher Richtwert: kein Beitrag, Angebot oder Leistungsversprechen.
  • Nach §§ 104 bis 107 SGB VII haften Unternehmer und Beschäftigte für Personenschäden aus Arbeitsunfällen untereinander grundsätzlich nicht. § 110 SGB VII gibt dem Unfallversicherungsträger einen eigenen Anspruch, wenn der Versicherungsfall vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt wurde — begrenzt auf die Höhe des zivilrechtlichen Schadensersatzanspruchs.
  • Der Träger kann nach billigem Ermessen ganz oder teilweise verzichten, insbesondere mit Rücksicht auf die wirtschaftlichen Verhältnisse des Schuldners (§ 110 Abs. 2 SGB VII). Darauf lässt sich nicht planen.
  • Der Fall der Schwarzarbeit steht in § 110 Abs. 1a SGB VII und kennt keinen Verschuldensgrad: Erstattet werden die Aufwendungen aus Versicherungsfällen bei Ausführung der Schwarzarbeit.
  • Nicht enthalten sind Bußgelder, die Kosten eines Strafverfahrens und der Regress anderer Sozialversicherungsträger. Sie kommen hinzu.
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Ihre Kontaktanfrage ist kostenlos und unverbindlich.

Lieber kurz sprechen

0176 44200220 · Mo–Fr 9–18 Uhr

Welche Tätigkeiten muss Ihre Betriebshaftpflicht erfassen?

Wer einen Betrieb führt, haftet für Schäden an Dritten – der Höhe nach grundsätzlich unbegrenzt. Diese Haftung entsteht nicht erst durch grobe Fehler, sondern im ganz normalen Tagesgeschäft: durch Menschen, Material und Arbeit auf fremdem Terrain.

Hintergründe und Beispiele lesen

Die Haftung endet nicht am Firmenkonto

Verursacht Ihr Betrieb einen Schaden bei einem Dritten, richtet sich der Anspruch nach dem Schaden – nicht nach dem, was Ihr Unternehmen tragen kann. Bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften bleibt es zudem nicht beim Betriebsvermögen: Auch das Privatvermögen der Inhaberinnen, Inhaber und persönlich haftenden Gesellschafter steht für die Forderung ein. Gerade Personenschäden lassen sich am Anfang kaum beziffern und können sich über Jahre entwickeln. Eine Rücklage, die dafür in jedem Fall reicht, lässt sich seriös nicht bilden – genau das ist der Ausgangspunkt dieser Versicherung.

Die Privathaftpflicht macht am Werktor kehrt

Eine verbreitete Annahme bei Gründerinnen und Gründern: Die private Haftpflicht werde schon einspringen, solange der Betrieb klein ist. Sie ist jedoch für den privaten Lebensbereich gedacht – was im Rahmen einer gewerblichen oder selbstständigen Tätigkeit passiert, gehört nicht zu ihrem Gegenstand. Der Moment, in dem das auffällt, ist verlässlich der falsche: wenn beim Kunden etwas zu Bruch gegangen ist oder auf dem Betriebsgelände jemand zu Schaden kam. Ob ein Betrieb eine eigene Haftpflicht braucht, hängt deshalb nicht an seiner Größe, sondern daran, dass er tätig ist.

Abwehren ist die halbe Arbeit

Nicht jede Forderung, die einem Betrieb zugestellt wird, ist berechtigt – aber jede muss geprüft und beantwortet werden. Ohne Rückhalt bleibt beides am Betrieb hängen: die Auseinandersetzung um die Frage, ob überhaupt gehaftet wird, und anschließend der Streit um die Höhe. Die Betriebshaftpflicht übernimmt beide Rollen: Sie reguliert berechtigte Ansprüche im Rahmen des Vertrags und wehrt unberechtigte auf Kosten des Versicherers ab. Diese zweite Rolle wird gern übersehen – dabei bewahrt gerade sie einen Betrieb davor, sich gegen jede Behauptung allein verteidigen zu müssen.

Gewährleistung bleibt Ihr eigenes Thema

Wer die eigene Arbeit nachbessern muss, weil sie Mängel hat, erfüllt damit seine Gewährleistungspflicht – ein Fall für die Haftpflicht ist das nicht. Wer eine Wand schief verputzt, verputzt sie auf eigene Kosten neu; versichert ist erst der Schaden, der darüber hinaus bei anderen entsteht, etwa wenn fremdes Eigentum durch die fehlerhafte Arbeit in Mitleidenschaft gerät. Auch Schäden an der Sache, an der gerade gearbeitet wird, sind nur im ausdrücklich vereinbarten Umfang gedeckt. Diese Grenzen vor dem Abschluss zu kennen trennt begründete Erwartungen von Enttäuschungen im Schadenfall.

Nach Gewerbe statt nach Vertrag

Wenn das Risiko nicht an der Maschine hängt, sondern am Umgang mit Menschen

Publikumsverkehr, Arbeit beim Kunden und übernommene Sachen unterscheiden sich zwischen Büro, Kleingewerbe, Maklertätigkeit und Yogastudio. Beschreiben Sie den tatsächlichen Kontakt mit anderen Personen, bevor Sie Haftungsfragen einordnen. Die verlinkten Branchenfragen dienen der Vorbereitung und sind keine Empfehlung eines bestimmten Vertrags.

Betriebshaftpflichtversicherung: Ihre Frage

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Betriebshaftpflicht · Frage 1 von 3Dauert etwa eine Minute

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Betriebs­haftpflicht­versicherung: Häufige Fragen

Schützt die Betriebshaftpflicht auch meine eigenen Geräte und Waren?

Sie behandelt grundsätzlich Haftungsansprüche Dritter wegen betrieblicher Tätigkeiten. Schäden am eigenen Betriebsvermögen sind dadurch nicht automatisch versichert. Eigene Einrichtung, Waren und Technik müssen anhand der passenden Sachversicherung geprüft werden.

Sind reine Vermögensschäden mitversichert?

Ein finanzieller Folgeschaden nach einem versicherten Personen- oder Sachschaden ist von einem reinen Vermögensschaden ohne solchen Schaden zu unterscheiden. Für Letzteren benötigt Ihr Tätigkeitsbild eine gesonderte Prüfung, etwa zur Vermögensschadenhaftpflicht. Ein allgemeiner Haftpflichttitel genügt als Nachweis nicht.

Welche Tätigkeiten muss ich für ein Angebot beschreiben?

Nennen Sie die tatsächlich ausgeführten Leistungen, Arbeiten beim Kunden, Produkte und beteiligte Mitarbeitende oder Subunternehmen. Zusätzliche Tätigkeiten und spätere Änderungen sollten im Vertrag passend erfasst sein. Umsatz und Betriebsgröße ergänzen diese Beschreibung.

Worauf sollte ich bei Grenzen und Ausschlüssen achten?

Prüfen Sie Deckungssumme, Selbstbehalt und besondere Grenzen etwa für Bearbeitungs- oder Mietsachschäden. Vorsatz, eigene mangelhafte Leistung, Vertragsstrafen und Bußgelder sind nicht pauschal durch eine Betriebshaftpflicht gedeckt. Entscheidend sind die Bedingungen Ihres konkreten Angebots.

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Angaben zu dieser Seite

  1. Deckungswerte: Die Summen stammen von der Produktseite der Betriebshaftpflichtversicherung. Welche Linie zu Ihrem Betrieb passt und was sie kostet, hängt von der Betriebsart ab — dafür rechnen wir Ihnen ein Angebot. Alle Angaben stammen von den öffentlichen Produktseiten der Versicherung, abgerufen am 9. August 2026. Die Angaben betreffen den Umfang der Leistung, nicht den Preis — einen Beitrag veröffentlicht die Versicherung für diese Sparte nicht; er wird einzeln gerechnet und steht in Ihrem persönlichen Angebot.Quelle: Betriebshaftpflichtversicherung
  2. Tarifvergleich: Die Leistungsübersicht der Versicherung führt darüber hinaus Positionen, die hier nicht stehen: solche mit einem Betrag je Produktlinie und solche, die dort als optional ausgewiesen sind. Alle Angaben stammen von den öffentlichen Produktseiten der Versicherung, abgerufen am 10. August 2026.
  3. Rechengrundlage: Die Arbeitsunfallrechnung betrachtet einen möglichen Rückgriff des Unfallversicherungsträgers. Der gewählte Verschuldensgrad und die eingegebenen Aufwendungen sind von einer unmittelbaren Haftung gegenüber Beschäftigten zu unterscheiden. Die Annahmen und Grenzen stehen vollständig beim Rechner. Stand: 26. August 2026.Quellen: § 110 SGB VII · § 104 SGB VII
  4. Produktfragen: Die Betriebsfragen trennen Ansprüche Dritter, eigene Sachwerte und reine Vermögensschäden. Umfang, Ausschlüsse und Tätigkeitsbeschreibung wurden am 8. Oktober 2026 mit der verlinkten Anbieterübersicht abgeglichen. Maßgeblich bleibt das konkrete Angebot.

Die Betriebshaftpflicht muss die tatsächlichen Tätigkeiten und Risiken des Betriebs erfassen. Deckungssummen, Mietsachschäden, bearbeitete Sachen und Ausschlüsse ergeben sich aus der vereinbarten Absicherung. Die Übersicht gibt Produktmerkmale verkürzt wieder, ist unverbindlich und kein Angebot. Ob ein Antrag angenommen wird, ist individuell zu klären. Maßgeblich sind Ihr persönliches Angebot und die zugehörigen Vertragsbedingungen des jeweiligen Anbieters; sie gehen dieser Darstellung in jedem Punkt vor.

Inhaltliche Verantwortung: Hamza Goraya, Betreiber und persönlicher Ansprechpartner.

Redaktionell geändert am . Abruf- und Preisstände stehen bei den jeweiligen Quellen.

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