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Firmen & Gewerbe

Betriebliche Arbeits­kraft­sicherung im Überblick

Einkommens­schutz für Ihre Mitarbeitenden

Was die Arbeitskraft am häufigsten kostet, sind Erkrankungen der Psyche und des Bewegungsapparats, nicht Unfälle — und was der Staat dann zahlt, trägt den gewohnten Lebensstandard nicht. Über die betriebliche Arbeitskraftsicherung sichert der Betrieb seinen Beschäftigten eine monatliche Rente zu, wenn sie ihren Beruf über längere Zeit nicht mehr ausüben können oder bestimmte körperliche oder geistige Fähigkeiten verlieren. Finanziert wird der Schutz von Ihnen als Arbeitgeber oder von den Beschäftigten über Entgeltumwandlung.

  • Monatliche Rente statt gesetzlicher Mindestabsicherung
  • Arbeitgeberfinanziert oder über Entgeltumwandlung
  • Vereinfachte Gesundheitsprüfung über den Betrieb
Eine behandelnde Person unterstützt das Handgelenk einer Patientin bei einer Übung

Beispiel: Wenn der Beruf endet

2.200 € Bedarf im Monat

Zugesagte Rente
2.000 €
Davon kommen netto an
1.158 €
Monatliche Lücke
1.042 €

*Gerechnet mit den Vorgaben des Rechners weiter unten: 2.000 € zugesagte Rente, 22 % Steuersatz, 16,5 % Kranken- und 3,6 % Pflegeversicherungsbeitrag, 2.200 € monatlicher Bedarf. Betriebliche Renten sind bei Auszahlung voll zu versteuern (je nach Durchführungsweg nach § 19 oder § 22 Nr. 5 EStG), und gesetzlich Krankenversicherte zahlen darauf den vollen Beitragssatz ohne Arbeitgeberanteil (§ 248 SGB V) — die Kehrseite der steuerfreien Finanzierung im Berufsleben. Privat Krankenversicherte zahlen diese Beiträge nicht. Ein Freibetrag ist hier nicht abgezogen, die Rechnung liegt insoweit auf der vorsichtigen Seite.

Betriebliche Arbeitskraftsicherung: auf einen Blick

Worum es geht
Fragen zur Absicherung der Arbeitskraft über den Arbeitgeber.
Worauf es ankommt
Prüfen Sie versicherte Beschäftigte, Leistungsauslöser und die zugesagte Rente oder Zahlung. Aufnahmebedingungen und der Schutz bei einem Ausscheiden aus dem Betrieb müssen geklärt sein.
Ihr nächster Schritt
Nennen Sie die Beschäftigten, für die Sie Arbeitskraftabsicherung betrachten möchten. Besprechen Sie Leistungsauslöser, Rente oder Zahlung sowie den Schutz beim Ausscheiden aus dem Betrieb. Ihre Kontaktanfrage hierzu ist kostenlos und unverbindlich; durch das Absenden schließen Sie keinen Versicherungsvertrag ab.

Persönlicher Kontakt

Ein Ansprechpartner für Ihre Anfrage

Kostenlos & unverbindlich

Kontakt ohne Verpflichtung

Ihr Kontaktweg

Telefonisch, per Video oder online

Zeitnahe Rückmeldung

In der Regel binnen eines Werktags

Arbeits­kraft­sicherung im Betrieb: Welche Kostenfragen sind wichtig?

Betriebliche Arbeitskraftsicherung kann unterschiedliche Leistungsfälle und Finanzierungswege betreffen. Für einen sinnvollen Beitragsvergleich brauchen Sie eine gemeinsame Grundlage für die gewünschte monatliche Leistung.

Finanzierung im Unternehmen
Wird der Beitrag durch Entgeltumwandlung oder vom Arbeitgeber finanziert? Lassen Sie den Versicherungsbeitrag und den jeweiligen Aufwand für Mitarbeitende und Betrieb getrennt darstellen.
Höhe und Dauer der Leistung
Welche monatliche Rente und welcher Zeitraum sollen vereinbart werden? Fordern Sie Vergleichsangebote mit derselben gewünschten Leistung und fragen Sie nach den dazugehörigen Vertragskosten.
Auslöser der Absicherung
Geht es um Berufsunfähigkeit oder den Verlust bestimmter Fähigkeiten? Klären Sie die genaue Produktvariante und die für Ihre Gruppe erforderliche Prüfung im Angebotsprozess.

Eine niedrigere Prämie kann zu einer anderen Leistungsdefinition gehören. Stellen Sie deshalb Rentenhöhe, Leistungsfall und Finanzierung des konkreten Angebots gegenüber.

Redaktionell geprüft am 5. Oktober 2026.

Betriebliche Arbeitskraftsicherung: Orientierung

Betriebliche Arbeitskraftsicherung: Fragen zur Absicherung der Arbeitskraft über den Arbeitgeber. Dieser Überblick hilft Ihnen, Fragen für ein persönliches Gespräch vorzubereiten.

Betriebliche Arbeitskraftsicherung: Grundlagen
Worum es geht
Die betriebliche Arbeitskraftsicherung vereinbart für Beschäftigte eine Monatsrente, falls Beruf oder Grundfähigkeiten aus gesundheitlichen Gründen wegbrechen.
Für wen
Für Arbeitgeber, die mehr bieten wollen als Gehalt — finanziert von Ihnen oder von den Beschäftigten per Entgeltumwandlung.
Warum das wichtig ist
Die häufigsten Ursachen sind Erkrankungen von Psyche und Skelett, nicht Unfälle — und die gesetzliche Absicherung hält den Lebensstandard nicht.
Wie es funktioniert
Über den Gruppenzugang gelten vereinfachte Gesundheitsfragen und Konditionen, die es einzeln so nicht gibt — als BU-Baustein oder Grundfähigkeitsschutz.

Was netto ankommt

Was von einer firmenfinanzierten BU-Rente übrig bleibt1

Eine über den Betrieb finanzierte Berufsunfähigkeitsrente ist bei Auszahlung voll zu versteuern, und gesetzlich Krankenversicherte zahlen darauf Kranken- und Pflegebeiträge — ohne Arbeitgeberanteil. Aus einer zugesagten Rente wird damit spürbar weniger.

Passen Sie die Beispielwerte an Ihre Situation an. Das Ergebnis wird sofort aktualisiert.

Ihre Angaben

Miete, Strom, Versicherungen, Essen — die Summe, die weiterläuft.

Hängt am gesamten zu versteuernden Einkommen. Wer neben der Rente nichts mehr verdient, liegt deutlich niedriger als im Berufsleben.

Allgemeiner Beitragssatz zuzüglich kassenindividuellem Zusatzbeitrag — auf Versorgungsbezüge in voller Höhe, also ohne Arbeitgeberanteil. Der Zusatzbeitrag ändert sich jährlich, deshalb ein Eingabefeld.

Höher ohne Kinder, niedriger mit mehreren Kindern.

Zum Ergebnis

Ihre Angaben bleiben in Ihrem Browser.

Ihr Ergebnis

Ergebnis mit Beispielwerten

Monatliche Lücke zu Ihrem Bedarf

1.042 €

Wohin die zugesagte Rente geht

  • Bei Ihnen1.158 €57,9 %
  • Steuer440 €22 %
  • Krankenversicherung330 €16,5 %
  • Pflegeversicherung72 €3,6 %
So setzt sich das Ergebnis zusammen

Gerechnet mit Zugesagte Rente 2.000 € im Monat · Was Sie monatlich brauchen 2.200 € · Ihr persönlicher Steuersatz 22 % und 2 weiteren Angaben

Zugesagte Rente
2.000 €
Steuer
440 €
Krankenversicherung
330 €
Pflegeversicherung
72 €
Das kommt monatlich an
1.158 €

Der Unterschied zwischen zugesagter und ankommender Rente ist kein Rechenfehler, sondern die Kehrseite der steuerfreien Finanzierung im Berufsleben. Wie sich die Lücke schließen lässt, sehen wir in zwanzig Minuten gemeinsam durch.

Wie verändert sich das Ergebnis?

Welche Zusage nötig wäre, damit netto genug bleibt

Monatliche Lücke zu Ihrem Bedarf (in €)

Zugesagte Rente (in € im Monat)

Zugesagte Rente:2.000 € im MonatMonatliche Lücke zu Ihrem Bedarf:1.042 €

Die Linie fällt und erreicht die Null erst deutlich rechts von dem Betrag, den man auf den ersten Blick für ausreichend hält. Genau dieser Abstand ist der Unterschied zwischen einer zugesagten und einer wirksamen Absicherung.

Andere Möglichkeiten vergleichen

Dieselbe Rente bei anderem Steuersatz

gegenüber Ihrer Einstellung

  • Unverbindlicher Richtwert: kein Beitrag, Angebot oder Leistungsversprechen.
  • Leistungen aus einer Direktzusage oder Unterstützungskasse sind Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit (§ 19 EStG); Leistungen aus Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds werden nach § 22 Nr. 5 EStG besteuert. In beiden Fällen wird die Leistung besteuert, weil die Beiträge steuerfrei blieben.
  • Auf Versorgungsbezüge zahlen pflichtversicherte Rentner den vollen allgemeinen Beitragssatz zuzüglich Zusatzbeitrag (§ 248 SGB V). Ein Freibetrag mindert die Bemessungsgrundlage; er ist hier NICHT abgezogen, die Rechnung liegt insoweit auf der vorsichtigen Seite.
  • Privat Krankenversicherte zahlen keine Beiträge auf die Rente — für sie entfallen die beiden mittleren Zeilen.
  • Der Steuersatz ist Ihre Eingabe. Der tatsächliche Satz ergibt sich erst aus der Veranlagung und liegt bei fehlendem übrigem Einkommen oft deutlich niedriger als im Berufsleben.
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Ihre Kontaktanfrage ist kostenlos und unverbindlich.

Lieber kurz sprechen

0176 44200220 · Mo–Fr 9–18 Uhr

Wie können Sie den Einkommensschutz Ihrer Beschäftigten ergänzen?

Das Gehalt Ihrer Beschäftigten beruht auf einer einzigen Voraussetzung: dass sie ihren Beruf ausüben können. Fällt diese Voraussetzung aus gesundheitlichen Gründen weg, endet das Einkommen – die monatlichen Verpflichtungen dahinter enden nicht.

Hintergründe und Beispiele lesen

Die Lücke ist ein Dauerzustand, kein einmaliges Ereignis

Berufsunfähigkeit ist kein einzelner Schaden, der einmal reguliert wird – sie ist ein Zustand, der Monat für Monat Geld kostet: Das Gehalt fehlt, während Miete, Kredite und Lebenshaltung unverändert weiterlaufen. Wer sich in dieser Lage auf die gesetzlichen Leistungen stützt, erlebt, dass sie den gewohnten Lebensstandard nicht tragen. Und eine Rücklage, die einen solchen Zustand über Jahre trägt, lässt sich aus einem laufenden Gehalt kaum aufbauen. Die betriebliche Arbeitskraftsicherung antwortet in derselben Logik, in der das Problem entsteht: mit einer vereinbarten monatlichen Rente.

Die Ursachen sehen selten nach einem Unfall aus

Das gängige Bild vom Arbeitskraftverlust ist der schwere Unfall. Die Wirklichkeit beginnt meist leiser: mit einem Rücken, der die Schicht nicht mehr durchhält, oder einer Erschöpfung, die nicht mehr abklingt. Erkrankungen der Psyche und des Skeletts stehen bei den Ursachen vorn – Verläufe, die sich über Monate entwickeln und sich keiner Berufsgruppe zuordnen lassen. Daraus folgt für die Absicherung zweierlei: Sie ist kein Thema allein für Risikoberufe, und sie muss zum Berufsbild passen. Deshalb gibt es neben dem Berufsunfähigkeitsschutz die Absicherung einzelner körperlicher und geistiger Grundfähigkeiten.

Der Betrieb öffnet einen Zugang, den Einzelne so nicht haben

Wer diese Absicherung privat angeht, durchläuft das übliche Antragsverfahren mit ausführlichen Gesundheitsfragen – und schiebt die Entscheidung deshalb oft jahrelang vor sich her. Über den betrieblichen Gruppenzugang gelten in vielen Fällen vereinfachte Gesundheitsfragen und Konditionen, die an den Rahmen des Betriebs gebunden sind. Vereinfacht heißt dabei nicht beliebig: Wahrheitsgemäße Angaben bleiben Voraussetzung dafür, dass der Schutz im Ernstfall trägt. Finanzieren lässt sich das Ganze durch Sie als Arbeitgeber oder durch die Beschäftigten über Entgeltumwandlung – so wird aus einer aufgeschobenen Privatentscheidung ein geregelter Bestandteil des Arbeitsverhältnisses.

Nach Gewerbe statt nach Vertrag

Wenn am Anfang die eigene Arbeitskraft das ganze Betriebskapital ist

Bei einer Existenzgründung ist zunächst zu beschreiben, welche Aufgaben Sie selbst übernehmen und welche Einnahmen davon abhängen. Die Branchenfragen helfen, eigene Arbeitskraft und späteren Beschäftigtenschutz getrennt zu betrachten. Sie dienen der Gesprächsvorbereitung und empfehlen keine konkrete betriebliche Vorsorgelösung.

Betriebliche Arbeitskraftsicherung: Ihre Frage

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Arbeitskraftsicherung · Frage 1 von 3Dauert etwa eine Minute

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Angaben zu dieser Seite

  1. Rechengrundlage: Stand: 26. August 2026. Annahmen und Grenzen: siehe Rechner.Quellen: § 19 EStG · § 22 EStG · § 248 SGB V

Betriebliche Arbeitskraftsicherung ist nach versicherten Personen und Leistungsauslösern zu prüfen. Aufnahmebedingungen, zugesagte Zahlung und Folgen eines Ausscheidens müssen im konkreten Vertrag geklärt sein. Die Übersicht gibt Produktmerkmale verkürzt wieder, ist unverbindlich und kein Angebot. Ob ein Antrag angenommen wird, ist individuell zu klären. Maßgeblich sind Ihr persönliches Angebot und die zugehörigen Vertragsbedingungen des jeweiligen Anbieters; sie gehen dieser Darstellung in jedem Punkt vor.

Inhaltliche Verantwortung: Hamza Goraya, Betreiber und persönlicher Ansprechpartner.

Redaktionell geändert am . Abruf- und Preisstände stehen bei den jeweiligen Quellen.

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