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Landwirtschaftliche Zugmaschinenversicherung – Traktor und Schlepper im öffentlichen Verkehr

Zwischen Hoftor und Schlag liegen ein Zuweg und ein Stück Kreisstraße — und sobald der Schlepper dort einbiegt, ist er kein Betriebsmittel mehr, sondern ein Fahrzeug im öffentlichen Verkehr. Für zulassungspflichtige Traktoren und Schlepper, die auf öffentlichen Straßen und Zuwegen unterwegs sind, ist eine Kfz-Haftpflicht gesetzlich vorgeschrieben. Sie tritt für Personen- und Sachschäden ein, die Dritte durch Ihre Zugmaschine erleiden — auch dann, wenn nicht Sie am Steuer saßen, sondern eine Aushilfe in der Erntezeit. Der gewerbliche Vertrag endet dabei nicht an der Grenze des Straßenverkehrs; er erfasst nach Angabe der Allianz auch die Beschädigung versicherter Sachen, etwa durch einen Bedienfehler. Wo die Zugmaschine aufhört und die selbstfahrende Arbeitsmaschine anfängt, klären wir vor dem Antrag — davon hängt ab, welcher Vertrag für welches Ihrer Fahrzeuge der richtige ist.

  • Kfz-Haftpflicht für zulassungspflichtige Traktoren und Schlepper
  • Grünes oder schwarzes Kennzeichen wirkt auf den Beitrag
  • Teilkasko, Vollkasko und Kasko Spezial als Erweiterung
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Traktor pflügt einen Acker, dahinter ein Dorf mit Kirchturm

So läuft es ab

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  2. 2 Persönliche Rückmeldung Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden an Werktagen und klären offene Punkte.
  3. 3 Angebot und Abschluss Sie erhalten ein auf Ihre Situation zugeschnittenes Angebot – entscheiden können Sie in Ruhe.

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Landwirtschaftliche Zugmaschinenversicherung

Das Wichtigste im Detail

Traktor und Schlepper, sobald sie den Hof verlassen.

Zugmaschine oder Arbeitsmaschine?

Die Trennlinie verläuft zwischen ziehen und arbeiten. Ein Traktor oder Schlepper wird gefahren und zieht dabei etwas; er lässt sich zulassen und auf öffentlichen Straßen bewegen, und für genau diese Fahrzeuge ist dieser Vertrag gedacht. Ein Mähdrescher fährt zwar ebenfalls, seine Aufgabe ist aber die Arbeit selbst — die Allianz zählt ihn zu den selbstfahrenden Arbeitsmaschinen und verweist dafür auf ihre Maschinenversicherung für fahrbare oder transportable landwirtschaftliche Geräte. Was fest im Stall verbaut ist, etwa eine Fütterungsanlage, bewegt sich gar nicht und fällt schon deshalb heraus; wohin es stattdessen gehört, sagt diese Quelle nicht — bei uns ist es ein Fall für die landwirtschaftliche Inhaltsversicherung. Welcher Vertrag für welches Ihrer Fahrzeuge greift, sortieren wir anhand der Fahrzeugpapiere, bevor etwas unterschrieben wird.

Was der Haftpflichtteil trägt — und wo er endet

Fährt jemand mit dem Schlepper in ein fremdes Fahrzeug oder verletzt einen Menschen, richtet sich die Forderung gegen Sie; der Vertrag nimmt sie entgegen und rechnet sie ab. Zwei Punkte reichen dabei weiter, als man es von einem Autovertrag erwartet. Der erste: Der Schutz bleibt nicht auf den Straßenverkehr beschränkt, sondern erfasst auch die Beschädigung oder Zerstörung versicherter Sachen — als Ursache nennt die Allianz Bedienfehler und Ungeschicklichkeit. Der zweite: Neben Umweltschäden, deren Klassiker auslaufendes Hydrauliköl ist, führt die Allianz auch Kosten für Schäden an Ihrem eigenen Eigentum auf, die mit Traktor oder Schlepper verursacht wurden. Das steht quer zu dem, wofür eine Haftpflicht sonst einsteht; wir lassen es vor der Unterschrift schriftlich bestätigen, statt es Ihnen hier zuzusagen. Was am Schlepper selbst kaputtgeht, ist in keinem der beiden Punkte gemeint — dafür braucht es einen Kaskobaustein.

Kennzeichenfarbe, Kraftleistung, Einsatzgebiet

Gerechnet wird jede Maschine für sich. In die Rechnung gehen die Kraftleistung in Kilowatt ein, die Region innerhalb Deutschlands, in der das Fahrzeug bewegt wird, die Schadenfreiheitsklasse und der gewählte Leistungsumfang. Dazu kommt ein Merkmal, das der Firmenwagen nicht kennt: das amtliche Kennzeichen, denn es hält fest, wofür die Maschine läuft. Ist die Nutzung rein landwirtschaftlich, führt das Fahrzeug ein grünes Schild; Kfz-Steuer fällt dann keine an, und der Versicherungsschutz ist die günstigere der beiden Varianten. Sobald daneben gewerblich gefahren wird — die Allianz nennt als Beispiel das Schneeräumen auf öffentlichen Straßen —, muss das Schild schwarz sein, die Kfz-Steuer fällt regulär an und der Beitrag liegt höher. Bleibt ein schwarz beschildertes Fahrzeug dagegen bei der Bewirtschaftung der eigenen Flächen, sieht die Allianz einen Nachlass vor. Wie groß die Abstände zwischen diesen Fällen sind, sagt sie nicht — das zeigt erst die Einzelrechnung.

Ehrlich gesagt

Was nicht versichert ist

Der Vertrag steht für das Fahrzeug im Verkehr ein — nicht für jede Maschine auf dem Hof, und ohne Kaskobaustein auch nicht für den Schlepper selbst.

  • Der Grundvertrag ist eine Haftpflicht und tritt nur für fremde Schäden ein. Steht der Schlepper nach einem selbst verschuldeten Unfall in der Werkstatt, trägt die Reparatur allein ein Kaskobaustein.
  • Brems-, Betriebs- und reine Bruchschäden am eigenen Fahrzeug sind auch mit Teil- oder Vollkasko nicht gedeckt; dafür ist Kasko Spezial als eigener Baustein vorgesehen.
  • Selbstfahrende Arbeitsmaschinen wie ein Mähdrescher und fest verbaute Technik wie eine Fütterungsanlage sind hier nicht versichert; sie gehören in die Maschinen- beziehungsweise die Inhaltsversicherung.
  • Grünes Kennzeichen und Nachlass hängen daran, wofür die Maschine tatsächlich läuft. Wer sie über den gemeldeten Zweck hinaus einsetzt, ohne das anzuzeigen, verliert die Voraussetzung — im Vertrag wie bei der Steuerbefreiung.

Das sind die typischen Grenzen und keine abschließende Aufzählung; was in Ihrem Vertrag gilt, steht in den Versicherungsbedingungen, die Sie vor dem Abschluss von uns bekommen. Ihr Fall liegt an der Grenze? Dann klären wir das vorher – 0176 66835895, Mo–Fr 9–18 Uhr.

Welche Kaskobausteine daneben zur Wahl stehen — Teilkasko, Vollkasko und Kasko Spezial für Brems-, Betriebs- und reine Bruchschäden —, unterscheidet sich bei der Zugmaschine nicht vom übrigen Fuhrpark. Wir beschreiben es deshalb kein zweites Mal; die Einzelheiten stehen auf der Seite zur gewerblichen Kfz-Versicherung.

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Ali Qaderi · 0176 66835895

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Bevor Sie anfragen

Drei Fragen, die Sie sich jetzt stellen

Sind Sie unabhängig?
Nein. Wir sind gebundener Versicherungsvertreter der Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG und vermitteln ausschließlich deren Tarife – einen Vergleich über mehrere Versicherer hinweg nehmen wir nicht vor. Dafür kennen wir diese Tarife genau genug, um Ihnen auch zu sagen, wo einer nicht zu Ihnen passt.
Was kostet mich das?
Beratung und Angebot sind für Sie kostenlos und verpflichten Sie zu nichts. Für die Vermittlung erhalten wir eine Provision; sie ist im Versicherungsbeitrag bereits enthalten, ein gesondertes Honorar berechnen wir Ihnen nicht.
Und wenn kein Vertrag daraus wird?
Dann bleibt es dabei – wir rufen nicht monatelang hinterher. Ihre Angaben löschen wir, sobald sie für die Angebotserstellung nicht mehr erforderlich sind und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.

Etwas anderes offen? 0176 66835895 – zwei Minuten am Telefon klären mehr als zehn Zeilen Formular.

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Landwirtschaftliche Zugmaschinen · Frage 1 von 4Dauert etwa eine Minute

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Häufige Fragen

Der Traktor fährt fast nur über Hof und Feldweg — muss er trotzdem versichert sein?

Ausschlaggebend ist nicht, wie viel Straße dabei zusammenkommt, sondern ob das Fahrzeug zulassungspflichtig ist und am öffentlichen Verkehr teilnimmt. Das tut es schon, wenn es den Hof verlässt und einen Zuweg oder eine Kreisstraße benutzt, auch auf kurzer Strecke. Welche Vorschrift dahintersteht, nennt die Allianz auf dieser Seite nicht, und wir tragen hier keine nach; ob Ihr konkretes Fahrzeug zulassungspflichtig ist, klärt die Zulassungsstelle. Bleibt eine Maschine dauerhaft auf dem Betriebsgelände, führt der Weg nicht über diesen Vertrag, sondern über die Maschinen- und die landwirtschaftliche Betriebshaftpflichtversicherung. Wir gehen Ihre Fahrzeuge einmal gemeinsam durch und ordnen jedes einzeln zu — das erspart die Frage im Schadenfall.

Ich räume im Winter für die Gemeinde die Straße — ändert das etwas am Vertrag?

Ja, an einer Stelle, die leicht übersehen wird. Das grüne Kennzeichen setzt voraus, dass die Maschine nichts anderes tut als Landwirtschaft; bezahlter Winterdienst auf öffentlichen Straßen ist ein gewerblicher Einsatz und passt damit nicht mehr zusammen. Ein solcher Schlepper gehört unter ein schwarzes Schild — mit den Folgen für Steuer und Beitrag, die weiter oben stehen. Was steuerlich für Sie gilt, entscheidet nicht der Versicherer. Wir sorgen dafür, dass der Vertrag zu der Nutzung passt, die Sie uns nennen — und dass eine geänderte Nutzung auch im Vertrag ankommt, statt erst bei der Schadenprüfung aufzufallen.

Läuft der Mähdrescher über denselben Vertrag?

Nein. Diese Seite betrifft Zugmaschinen, also Fahrzeuge, die gefahren werden und etwas ziehen. Der Mähdrescher gilt der Allianz als selbstfahrende Arbeitsmaschine; für ihn und die übrige fahrbare oder transportable Technik verweist sie auf ihre landwirtschaftliche Maschinenversicherung. Ob eine solche Maschine, wenn sie auf öffentlichen Straßen bewegt wird, daneben eine eigene Kfz-Deckung braucht, sagt die Allianz hier nicht — damit ist es auch für uns offen, und wir klären es für Ihr Fahrzeug, statt es zu behaupten. Hinzu kommt eine zweite Aussage aus demselben Haus: In der Kurzübersicht zur landwirtschaftlichen Inhaltsversicherung heißt es, selbstfahrende Arbeitsmaschinen ließen sich bei Bedarf einschließen. Beide Aussagen stehen nebeneinander; welche für Ihren Betrieb trägt, gehört vor den Abschluss und schriftlich geklärt.

Was kostet die Versicherung einer Zugmaschine — und was brauchen Sie dafür von mir?

Den Fahrzeugschein mit der Kraftleistung, die Art des Kennzeichens, die Gegend, in der die Maschine bewegt wird, die Schadenfreiheitsklasse und die Auskunft, ob und wofür das Fahrzeug außerhalb der Landwirtschaft läuft. Einen Listenpreis, den wir vorab hinschreiben könnten, gibt es nicht — auch die Allianz nennt für Zugmaschinen keinen und begründet das mit der Menge der Merkmale, die zusammenkommen. Mit Ihren Angaben stellen wir Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko nebeneinander, sodass Sie sehen, was der jeweils nächste Schritt kostet, statt sich für eine Variante zu entscheiden, die Sie nie gerechnet gesehen haben.

Mit dem Traktor ist auf der Landstraße etwas passiert — welche Schritte folgen?

Wie bei jedem Verkehrsunfall: Warnblinker, Warndreieck, Verletzte versorgen, bei größeren Schäden oder unklarer Lage die Polizei. Fotografieren Sie Fahrzeuge, Anbaugeräte und die Fahrbahn — bei Landmaschinen spielt oft eine Rolle, was gerade angebaut oder geladen war. Danach melden Sie den Vorfall mit Kennzeichen, Fahrer und Hergang. Prüfen Sie auch Anhänger und Gerät auf Folgeschäden, bevor die Maschine zurück in den Einsatz geht.

Ich helfe mit dem Schlepper beim Nachbarn aus — ändert das den Schutz?

Es kann: Der Vertrag ist auf den Einsatz im eigenen Betrieb zugeschnitten; regelmäßige Arbeiten für andere — gegen Entgelt oder im größeren Stil — rücken in Richtung Lohnunternehmen und damit in eine andere Einstufung. Gelegentliche Nachbarschaftshilfe ist meist unkritisch, sollte aber angesprochen werden, bevor sie zur festen Einrichtung wird. Erzählen Sie uns, wo der Schlepper überall läuft; dann passt die Einstufung zur Wirklichkeit.

Steht die Maschine im Winter still — lässt sich der Vertrag anpassen?

Für Fahrzeuge mit klarer Saison gibt es Wege, die Stillstandszeit abzubilden — vom Saisonkennzeichen bis zur Ruheversicherung, bei der ein reduzierter Schutz während der Pause bestehen bleibt. Welche Variante bei einer Zugmaschine greift, hängt von Zulassung und Nutzung ab. Ganz abmelden ohne Ersatzlösung ist riskant, denn Brand oder Diebstahl machen keine Winterpause. Wir rechnen die Varianten für Ihren Maschinenpark durch.

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Hinweis zum Leistungsumfang

Die Beschreibungen geben einen allgemeinen Überblick über die jeweilige Versicherungssparte. Welche Leistungen im Einzelfall gelten, ergibt sich aus dem gewählten Tarif und den zugehörigen Versicherungsbedingungen. Wir beraten Sie dazu persönlich und unverbindlich.

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