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Vorsorge & Zukunft

Basisrente (Rürup) im Überblick

Vorsorge mit hohem Steuer­vorteil

Für Selbstständige führt kein Arbeitgeber Monat für Monat Beiträge fürs Alter ab — die Vorsorge müssen sie selbst organisieren. Bei der Basisrente mindern die Beiträge bis zum jährlichen Höchstbetrag als Sonderausgaben Ihr zu versteuerndes Einkommen — das senkt die Steuerlast schon beim Einzahlen; ausgezahlt wird am Ende ausschließlich eine lebenslange Rente. Gemeint sind vor allem Selbstständige, Freiberufler und Gutverdiener ohne Riester-Zugang.

  • Hoher Sonderausgabenabzug in der Ansparphase
  • Für Selbstständige und Freiberufler konzipiert
  • Auszahlung ausschließlich als lebenslange Rente
Ein älteres Paar geht eng umarmt einen Weg im Grünen entlang, von hinten gesehen

Beispiel: selbstständig, 35 % Steuer

6.000 € Jahresbeitrag

Höchstbetrag 2026, einzeln
30.826 €
Ihr Aufwand nach Steuern
3.900 €
Ihre Steuerersparnis
2.100 €

*Gerechnet mit dem Rechner weiter unten: 6.000 € Jahresbeitrag, Grenzsteuersatz 35 %, Einzelveranlagung und keine Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung — der Fall einer selbstständigen Person. Seit 2023 sind die Beiträge zu 100 % als Sonderausgaben abziehbar, 2026 bis 30.826 € (§ 10 Abs. 3 EStG); bei Zusammenveranlagung verdoppelt sich der Höchstbetrag. Wer gesetzlich rentenversichert ist, hat weniger Spielraum, weil diese Beiträge dagegen zählen. Die Ersparnis fällt erst mit der Steuererklärung an, nicht monatlich, und die spätere Rente ist zu versteuern — zu einem Anteil, der vom Jahr des Rentenbeginns abhängt und bis 2058 auf 100 % steigt. Eine Basisrente ist weder kündbar noch als Kapital auszahlbar.

Basisrente (Rürup): auf einen Blick

Worum es geht
Als Sonderausgaben absetzbar — vor allem für Selbstständige.
Worauf es ankommt
Vergleichen Sie Beitrag, garantierte und mögliche Rentenleistung sowie Hinterbliebenenschutz. Die Bindung bis zur Rentenzahlung und die steuerliche Behandlung sind Teil der Entscheidung.
Ihr nächster Schritt
Besprechen Sie den vorgesehenen Beitrag zur Basisrente und welche spätere Rente Sie ergänzen möchten. Stellen Sie Fragen zu Hinterbliebenenschutz, steuerlicher Behandlung und Bindung bis zur Rentenzahlung zusammen. Ihre Kontaktanfrage hierzu ist kostenlos und unverbindlich; durch das Absenden schließen Sie keinen Versicherungsvertrag ab.

Persönlicher Kontakt

Ein Ansprechpartner für Ihre Anfrage

Kostenlos & unverbindlich

Kontakt ohne Verpflichtung

Ihr Kontaktweg

Telefonisch, per Video oder online

Zeitnahe Rückmeldung

In der Regel binnen eines Werktags

Basisrente: Beitragshöhe ist noch keine Kostenquote

Für eine Basisrente kann die Allianz laufende, abgekürzte oder einmalige Einzahlungen vorsehen. Vergleichen Sie den gewünschten Zahlungsplan zusammen mit den Kostenangaben des konkreten Vertrags.

Einzahlung und Beitragsphase
Welchen Betrag möchten Sie für die Altersvorsorge einsetzen und über welchen Zeitraum? Die vereinbarte Einzahlung ist Ihr Vorsorgeaufwand; Produktgebühren müssen gesondert nachvollziehbar ausgewiesen sein.
Kosten und Anlageausrichtung
Welche Kosten werden im gewählten Vorsorgekonzept angesetzt? Lassen Sie Abschluss-, Verwaltungs- und mögliche Anlagekosten sowie die dargestellte Rentenentwicklung anhand gleicher Vertragsannahmen erklären.
Dynamik und zusätzlicher Schutz
Sollen die Beiträge später steigen oder Ergänzungen hinzukommen? Prüfen Sie den vorgesehenen Zahlungsplan einschließlich möglicher Erhöhungen, damit eine anfängliche Rate nicht als dauerhafter Aufwand verstanden wird.

Eine mögliche steuerliche Wirkung ist kein Preisnachlass im Versicherungsangebot. Ob und wie sich Ihre Einzahlung steuerlich auswirkt, ist gesondert zu prüfen.

Redaktionell geprüft am 5. Oktober 2026.

Basisrente (Rürup): Orientierung

Basisrente (Rürup): Als Sonderausgaben absetzbar — vor allem für Selbstständige. Dieser Überblick hilft Ihnen, Fragen für ein persönliches Gespräch vorzubereiten.

Basisrente (Rürup): Grundlagen
Worum es geht
Die Basisrente ist eine Altersvorsorge, deren Beiträge das zu versteuernde Einkommen mindern — ausgezahlt wird später ausschließlich als lebenslange Rente.
Für wen
Für Freiberufler und Selbstständige ohne Riester-Zugang sowie Gutverdiener, die ihre Steuerlast in der Ansparphase senken wollen.
Warum das wichtig ist
Der Steuervorteil entsteht sofort in den Einzahlungsjahren — wie stark, richtet sich nach Ihrem persönlichen Steuersatz.
Wie es funktioniert
Angelegt wird klassisch, fondsgebunden oder kombiniert; Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenschutz lassen sich steuerbegünstigt einschließen.

Beiträge und Grenzen

Die Eckwerte der Basisrente1

Die Basisrente lebt vom Steuervorteil: Beiträge sind bis zu einem jährlichen Höchstbetrag als Sonderausgaben absetzbar. Genau deshalb ist sie vor allem für Selbstständige und für Angestellte mit hohem Steuersatz interessant — und deshalb ist sie zugleich unflexibel: keine Kapitalauszahlung, keine Kündigung.

Quelle:
Allianz.
Umfang:
dargestellte Varianten; kein Vergleich des gesamten Markts.

Nur als lebenslange Rente

Tarif: BasisRente

Kontakt anfragen
Leistungen und Details ansehen

Erläuterungen zu den Tarifangaben

Mindestbeitrag oder Mindestsumme

Gilt als Mindestsumme bei laufender Zahlung und als Mindestbeitrag bei der BasisSofortRente.

Steuerlich geförderter Höchstbetrag 2026

Zusammenveranlagt sind Eheleute und eingetragene Lebenspartner, die eine gemeinsame Steuererklärung abgeben.

Art der Beitragszahlung

Abgekürzt heißt: Sie zahlen die Beiträge nur über eine feste Zahl von Jahren, kürzer als bis zum Rentenbeginn.

Was der Staat übernimmt

Was Ihre Basisrente nach Steuern wirklich kostet2

Beiträge zur Basisrente sind seit 2023 zu 100 Prozent als Sonderausgaben abziehbar — bis zu einem Höchstbetrag, der jedes Jahr neu festgesetzt wird. Für 2026 liegt er bei 30.826 Euro, bei zusammenveranlagten Ehegatten beim Doppelten. Rechnen Sie durch, was von Ihrem Beitrag nach der Steuererklärung übrig bleibt.

Passen Sie die Beispielwerte an Ihre Situation an. Das Ergebnis wird sofort aktualisiert.

Ihre Angaben

Der Satz auf den zuletzt verdienten Euro, nicht der Durchschnittssatz. Er steht in Ihrem Steuerbescheid oder wird Ihnen von Ihrer Steuerberatung genannt — geschätzt liegt er bei mittleren Einkommen zwischen 30 und 42 Prozent.

Veranlagung

Bei Zusammenveranlagung verdoppelt sich der Höchstbetrag.

Für Selbstständige ohne gesetzliche Rentenversicherung: null. Angestellte tragen hier Arbeitnehmer- UND Arbeitgeberanteil ein — beides zählt gegen den Höchstbetrag, und deshalb bleibt für eine Basisrente oft weniger Spielraum, als der Höchstbetrag vermuten lässt.

Zum Ergebnis

Ihre Angaben bleiben in Ihrem Browser.

Ihr Ergebnis

Ergebnis mit Beispielwerten

Was Sie tatsächlich aufwenden

3.900 €

Wer trägt welchen Anteil Ihres Beitrags

  • Steuerersparnis2.100 €35 %
  • Sie selbst3.900 €65 %
So setzt sich das Ergebnis zusammen

Gerechnet mit Ihr Jahresbeitrag 6.000 € · Ihr persönlicher Grenzsteuersatz 35 % · Veranlagung Einzelveranlagung und einer weiteren Angabe

Höchstbetrag 2026Höchstbeitrag zur knappschaftlichen Rentenversicherung (§ 10 Abs. 3 EStG)
30.826 €
Davon absetzbar
6.000 €
Ihre Steuerersparnis
2.100 €

Der Steuervorteil ist die eine Hälfte der Wahrheit; die andere ist, dass eine Basisrente nicht kündbar, nicht beleihbar und nicht auf einen Schlag auszahlbar ist. Ob sie zu Ihnen passt, entscheidet sich an dieser zweiten Hälfte — und die besprechen wir zuerst.

Wie verändert sich das Ergebnis?

Wie die Ersparnis mit dem Beitrag wächst — und wo sie aufhört

Ihre Steuerersparnis (in €)

Ihr Jahresbeitrag (in €)

Ihr Jahresbeitrag:6.000 €Ihre Steuerersparnis:2.100 €

Bis zum Höchstbetrag wächst die Steuerersparnis mit jedem eingezahlten Euro. Danach bleibt sie stehen: Ein Beitrag darüber hinaus ist steuerlich wirkungslos. Wo genau der Knick liegt, hängt daran, wie viel Ihre gesetzliche Rentenversicherung schon belegt.

Andere Möglichkeiten vergleichen

Was ein anderer Grenzsteuersatz ausmacht

gegenüber Ihrer Einstellung

  • Das Ergebnis ist ein Richtwert für das Gespräch — kein Beitrag, kein Angebot, keine Steuerberatung und keine Zusage einer Erstattung.
  • Der Höchstbetrag entspricht dem Höchstbeitrag zur knappschaftlichen Rentenversicherung, aufgerundet auf volle Euro (§ 10 Abs. 3 Satz 1 EStG). Für 2026 sind das 124.800 € Beitragsbemessungsgrenze mal 24,7 % Beitragssatz = 30.826 €. Bei zusammenveranlagten Ehegatten verdoppelt er sich (Satz 2). Seit dem Kalenderjahr 2023 sind 100 % der Aufwendungen anzusetzen (Satz 6).
  • Beide Grundlagen werden jährlich neu festgesetzt: die Beitragsbemessungsgrenze durch die Sozialversicherungsrechengrößen-Verordnung, der Beitragssatz durch Bekanntmachung. Ab 2027 gelten deshalb andere Werte.
  • Die Rechnung bildet die Anrechnung vereinfacht ab: Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung werden hier vom Höchstbetrag abgezogen. Das Gesetz kürzt bei Arbeitnehmern stattdessen den Höchstbetrag um einen fiktiven Gesamtbeitrag und rechnet den Arbeitgeberanteil gesondert (§ 10 Abs. 3 Sätze 3 bis 5 EStG). Im Ergebnis liegen beide Wege nah beieinander, im Einzelfall kann es abweichen — das rechnet Ihre Steuerberatung genau.
  • Die Steuerersparnis fällt erst mit der Steuererklärung an, nicht monatlich. Und sie ist nur die halbe Rechnung: Die spätere Rente ist zu versteuern — zu einem Anteil, der vom Jahr des Rentenbeginns abhängt und bis 2058 auf 100 % steigt.
  • Nicht berücksichtigt sind Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer sowie andere Vorsorgeaufwendungen, die denselben Höchstbetrag beanspruchen — etwa Beiträge zu einem Versorgungswerk.
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Lieber kurz sprechen

0176 44200220 · Mo–Fr 9–18 Uhr

Steuervorteil und lebenslange Bindung abwägen

Wer selbstständig arbeitet, hat oft kein System, das automatisch fürs Alter mitspart – und zugleich in guten Jahren eine hohe Steuerlast. Die Basisrente setzt an beiden Punkten zugleich an.

Hintergründe und Beispiele lesen

Gute Jahre lassen sich in Vorsorge verwandeln

Wer angestellt ist, zahlt mit jedem Gehalt in die gesetzliche Rente ein – wer selbstständig ist, muss die Altersvorsorge oft selbst organisieren, und sie konkurriert dabei mit allem, was das Geschäft gerade braucht. Die Basisrente verbindet diese Aufgabe mit einem unmittelbaren Anreiz: Beiträge zählen zu den Altersvorsorgeaufwendungen und mindern das zu versteuernde Einkommen des Jahres, in dem sie fließen. Gerade bei schwankenden Erträgen lässt sich so ein gutes Jahr doppelt nutzen – für das Alter und gegen die Steuerlast, die es sonst hinterlässt.

Unflexibel aus Prinzip

Was die Basisrente steuerlich bewirkt, verlangt sie an Bindung zurück: Der Vertrag lässt sich weder kündigen noch beleihen noch übertragen, das Guthaben nicht in eine Einmalzahlung umwandeln – und bevor das im Vertrag vereinbarte Alter erreicht ist, wird nichts ausgezahlt, auch dann nicht, wenn es finanziell eng wird. Das klingt hart, ist aber die Konstruktion: Das Geld ist unwiderruflich für ein lebenslanges Alterseinkommen reserviert. Wer zwischendurch Zugriff braucht, plant dafür einen anderen Topf ein – die Basisrente ist die Schicht, an die der Alltag nicht herankommt.

Hinterbliebene und Arbeitskraft: zwei Extra-Entscheidungen

Ein Punkt gehört vor der Unterschrift auf den Tisch: Stirbt die versicherte Person, verfällt das Guthaben – es sei denn, eine Hinterbliebenenabsicherung wurde vereinbart. Was bei anderen Sparformen wie selbstverständlich vererbt wird, muss hier ausdrücklich geregelt werden. Dasselbe gilt für die Arbeitskraft: Eine Berufsunfähigkeitsvorsorge ist nicht von selbst enthalten, kann aber als Baustein mit in den Vertrag genommen werden und teilt dann dessen steuerliche Förderung. Beides sind bewusste Entscheidungen – und beide gehören ins Beratungsgespräch, nicht ins Nachhinein.

Die Steuer verschwindet nicht – sie wandert ans Ende

Der Sonderausgabenabzug befreit nicht von der Steuer, er verschiebt sie: Die spätere Rente ist ihrerseits zu versteuern, und welcher Teil davon steuerpflichtig ist, hängt davon ab, in welchem Jahr die Rente beginnt. Für die Entscheidung heißt das: Die Basisrente beurteilt man nicht nach der heutigen Ersparnis allein, sondern über beide Lebensphasen hinweg – heutige Entlastung gegen spätere Besteuerung. Diese Rechnung fällt je nach Einkommen, Steuersatz und Lebensplanung unterschiedlich aus; deshalb gehört sie an den Anfang eines persönlichen Beratungsgesprächs.

Basisrente (Rürup): Ihre Frage

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Basisrente (Rürup) · Frage 1 von 3Dauert etwa eine Minute

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Angaben zu dieser Seite

  1. Beiträge: Die Werte stammen von der Produktseite der BasisRente. Der geförderte Höchstbetrag wird jährlich angepasst; maßgeblich ist der im Beitragsjahr geltende Wert. Alle Angaben stammen von den öffentlichen Produktseiten der Versicherung, abgerufen am 9. August 2026. Es sind Beispielbeiträge für die jeweils genannte Berechnungsgrundlage — Ihr tatsächlicher Beitrag hängt von Ihren Angaben ab und steht in Ihrem persönlichen Angebot.Quelle: Rürup-Rente (BasisRente)
  2. Rechengrundlage: Stand: 26. August 2026. Annahmen und Grenzen: siehe Rechner.Quellen: § 10 EStG · SVBezGrV 2026 · RVBeitrSBek 2026

Bei der Basisrente sind Beitragsgestaltung, garantierte und mögliche Rente sowie Hinterbliebenenschutz getrennt zu prüfen. Die Bindung bis zur Rentenzahlung gehört ebenso zur Einordnung wie die persönliche steuerliche Situation. Die Übersicht gibt Produktmerkmale verkürzt wieder, ist unverbindlich und kein Angebot. Ob ein Antrag angenommen wird, ist individuell zu klären. Maßgeblich sind Ihr persönliches Angebot und die zugehörigen Vertragsbedingungen des jeweiligen Anbieters; sie gehen dieser Darstellung in jedem Punkt vor.

Inhaltliche Verantwortung: Hamza Goraya, Betreiber und persönlicher Ansprechpartner.

Redaktionell geändert am . Abruf- und Preisstände stehen bei den jeweiligen Quellen.

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