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Vorsorge & Zukunft

Dienst­unfähigkeits­versicherung im Überblick

Einkommens­schutz bei Dienst­unfähigkeit

Bei der Dienstunfähigkeitsversicherung zählt, wie die vereinbarte Klausel an die Entscheidung Ihres Dienstherrn anknüpft. Ihr Status als Anwärter, Beamter auf Probe oder auf Lebenszeit beeinflusst den Absicherungsbedarf. Berücksichtigen Sie vorhandene Versorgungsansprüche, Rentenhöhe und die Bedingungen für Ihren konkreten Dienst.

  • Echte DU-Klausel: Die Entscheidung des Dienstherrn genügt als Nachweis
  • Zwei Phasen mit unterschiedlicher Rentenhöhe, ein gleichbleibender Beitrag
  • Polizeidienstunfähigkeit und Teil-Dienstunfähigkeit einschließbar
Polizistin in dunkelblauer Uniform von hinten auf einer Straße

Beispiel: dienstunfähig mit 42 Jahren

3.900 € Dienstbezüge

Erdientes Ruhegehalt
1.498 €
Gezahlt: Mindestversorgung
2.083 €
Ihre Lücke jeden Monat
1.817 €

*Die Zahlen sind die des Ruhegehaltsrechners weiter unten auf dieser Seite, mit seinen Vorgabewerten: 3.900 € ruhegehaltfähige Dienstbezüge, 12 Dienstjahre, Eintritt der Dienstunfähigkeit mit 42. Erdient wären 38,4 %: 1,79375 % je anrechenbarem Jahr (§ 14 Abs. 1 BeamtVG), erhöht um zwei Drittel der Zeit bis 60 als Zurechnungszeit (§ 13 BeamtVG), gekürzt um den Versorgungsabschlag von 10,8 % (§ 14 Abs. 3 BeamtVG). Weil das unter der Mindestversorgung liegt, zahlt der Dienstherr sie: 65 % der Endstufe A 4 zuzüglich 30,68 € (§ 14 Abs. 4 BeamtVG), ohne Familienzuschlag gerechnet. Gerechnet ist Bundesrecht; die Länder haben eigene Versorgungsgesetze. Wie hoch die Rente ausfällt, die Sie dagegensetzen, vereinbaren Sie selbst — einen Beitrag veröffentlicht die Versicherung für diesen Tarif nicht.

Dienstunfähigkeitsversicherung: auf einen Blick

Worum es geht
Für Beamtinnen und Beamte: Rente, wenn der Dienstherr Sie zur Ruhe setzt.
Worauf es ankommt
Lesen Sie die Dienstunfähigkeitsklausel zusammen mit den Regeln zur Berufsunfähigkeit. Beamtenstatus, versicherte Rente und Endalter müssen zur vorgesehenen Absicherung passen.
Ihr nächster Schritt
Nennen Sie Ihren Beamtenstatus und den vorgesehenen Zeitraum der Absicherung. Besprechen Sie die gewünschte Rente und wie Dienstunfähigkeit im konkreten Vertrag behandelt werden soll. Ihre Kontaktanfrage hierzu ist kostenlos und unverbindlich; durch das Absenden schließen Sie keinen Versicherungsvertrag ab.

Persönlicher Kontakt

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Telefonisch, per Video oder online

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In der Regel binnen eines Werktags

Dienstunfähigkeitsversicherung: Orientierung

Dienstunfähigkeitsversicherung: Für Beamtinnen und Beamte: Rente, wenn der Dienstherr Sie zur Ruhe setzt. Dieser Überblick hilft Ihnen, Fragen für ein persönliches Gespräch vorzubereiten.

Dienstunfähigkeitsversicherung: Grundlagen
Worum es geht
Die Dienstunfähigkeitsversicherung sichert das Einkommen von Beamtinnen und Beamten ab, wenn der Dienstherr sie aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in den Ruhestand versetzt.
Für wen
Für Beamtinnen, Beamte und Anwärter aller Laufbahnen — vom Widerruf bis zur Lebenszeit, auch für den Polizeidienst.
Warum das wichtig ist
Ohne echte DU-Klausel kann der Versicherer zu einem anderen Urteil kommen als Ihr Dienstherr — und die Rente bliebe trotz Ruhestandsversetzung aus.
Was versichert ist
Vereinbart wird eine Monatsrente mit zwei Phasen — höher zu Beginn der Laufbahn, solange die Versorgung durch den Dienstherrn dünn ist.

Leistungen und Optionen

Was der Tarif für Beamtinnen und Beamte enthält1

Die entscheidende Zeile ist der Prognosezeitraum: Bei Dienstunfähigkeit gibt es keinen, weil die Bescheinigung des Dienstherrn genügt. Die sechs Monate dort gelten nur für den Fall der Berufsunfähigkeit — also dann, wenn Sie nicht (mehr) verbeamtet sind.

Quelle:
Allianz.
Umfang:
dargestellte Varianten; kein Vergleich des gesamten Markts.

für den öffentlichen Dienst

Tarif: Berufs- und Dienstunfähigkeitsversicherung

Kontakt anfragen
Leistungen und Details ansehen

Alle 14 Angaben stehen in der Tabelle darunter.

Alle Angaben

Die vollständige Übersicht1

Alle 14 Angaben im Detail ergänzen die 4 Punkte der Kurzübersicht.

Quelle:
Allianz.
Umfang:
dargestellte Varianten; kein Vergleich des gesamten Markts.
Was der Tarif für Beamtinnen und Beamte enthält
MerkmalBerufs- und Dienstunfähigkeitsversicherungfür den öffentlichen Dienst
Kriterium für die LeistungErläuterung zu Kriterium für die LeistungLeistung bei Dienstunfähigkeit bzw. ab mind. 50 % Berufsunfähigkeit
PrognosezeitraumErläuterung zu Prognosezeitraumgilt nur bei Berufsunfähigkeit: 6 Monate
Spezielle Dienstunfähigkeit (Polizeidienstunfähigkeit)Erläuterung zu Spezielle Dienstunfähigkeit (Polizeidienstunfähigkeit)optional für Beamte und Beamtinnen im Polizeivollzugsdienst
Teil-DienstunfähigkeitErläuterung zu Teil-Dienstunfähigkeitoptional
DynamikErläuterung zu Dynamikeinschließbar
Individuelle ZahlpausenErläuterung zu Individuelle ZahlpausenEnthalten
Vorläufiger VersicherungsschutzErläuterung zu Vorläufiger VersicherungsschutzEnthalten
Weltweiter VersicherungsschutzEnthalten
Erhöhung ohne erneute GesundheitsprüfungErläuterung zu Erhöhung ohne erneute GesundheitsprüfungEnthalten
Wechseloption in die BU-VorsorgeErläuterung zu Wechseloption in die BU-VorsorgeEnthalten
VerlängerungsoptionErläuterung zu VerlängerungsoptionEnthalten
Ausschlussklauseln mit PrüfoptionErläuterung zu Ausschlussklauseln mit Prüfoptionmöglich
Rückwirkende LeistungErläuterung zu Rückwirkende LeistungEnthalten
Assistance in der ArbeitskraftsicherungErläuterung zu Assistance in der Arbeitskraftsicherungmöglich
  • Der vorläufige Unfallschutz gilt bis zu einer Jahresrente von 21.000 €.
  • Über die Nachversicherungsgarantie lässt sich die Jahresrente je Anlass um mindestens 600 € und höchstens 6.000 € anheben; alle Erhöhungen zusammen höchstens um 18.000 €. Anlassunabhängig geht das in den ersten fünf Versicherungsjahren, längstens bis zum Alter von 40 Jahren, mit Anlass — etwa Heirat, Geburt, Verbeamtung, höhere Besoldungsgruppe — längstens bis 50.
  • Die erste Vertragsphase mit der höheren Rente lässt sich je nach Eintrittsalter über bis zu zehn Jahre vereinbaren. Die zweite läuft in der Regel bis zum 67. Lebensjahr, im Polizeivollzugsdienst bis 62.
  • Der Beitrag bleibt über die Laufzeit konstant, auch wenn die Rentenhöhe zwischen erster und zweiter Phase gestuft ist.
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Erläuterungen zu den Tarifangaben

Kriterium für die Leistung

In beiden Fällen entfällt außerdem die Beitragszahlung, solange die Rente läuft.

Prognosezeitraum

Bei Dienstunfähigkeit gibt es keinen: Maßgeblich ist die Bescheinigung des Dienstherrn, nicht eine eigene Prüfung des Versicherers.

Spezielle Dienstunfähigkeit (Polizeidienstunfähigkeit)

Eine besondere Form der Dienstunfähigkeit, die früher greift als die allgemeine.

Teil-Dienstunfähigkeit

Zahlt bereits ab 20 % Arbeitszeitverkürzung, sofern der Dienstherr sie ausschließlich wegen begrenzter Dienstfähigkeit angeordnet hat.

Dynamik

Jährliche Beitragssteigerung von 1–5 % gegen die Inflation; dem Zuwachs lässt sich jederzeit widersprechen.

Individuelle Zahlpausen

Zinslose Stundung über bis zu zwei Jahre bei vollem Versicherungsschutz; ausgenommen sind die letzten fünf Versicherungsjahre.

Vorläufiger Versicherungsschutz

Sofortiger Schutz bei Unfällen, wenn der Versicherungsbeginn höchstens zwei Monate nach dem Antrag liegt.

Erhöhung ohne erneute Gesundheitsprüfung

Nachversicherungsgarantie — anlassunabhängig in den ersten fünf Jahren, bei bestimmten Anlässen darüber hinaus.

Wechseloption in die BU-Vorsorge

Beim Ausscheiden aus dem Beamtenverhältnis ohne Risikoprüfung; der Beitrag wird neu berechnet.

Verlängerungsoption

Falls die Regelaltersgrenze der Deutschen Rentenversicherung angehoben wird; der Beitrag wird neu berechnet.

Ausschlussklauseln mit Prüfoption

Bessert sich der Gesundheitszustand, ist nach zwei Jahren Wartezeit eine Überprüfung beantragbar.

Rückwirkende Leistung

Ohne vereinbarte Karenzzeit ab dem Monatsersten, nachdem der Eintritt nachgewiesen wurde.

Assistance in der Arbeitskraftsicherung

Ärztliche Zweitmeinung, psychologische Unterstützung und Hilfe bei sozialversicherungsrechtlichen Fragen. Ein Rechtsanspruch darauf besteht nicht.

Was der Dienstherr zahlt

Was Ihr Ruhegehalt bei Dienstunfähigkeit beträgt2

Beamte bekommen bei Dienstunfähigkeit ein Ruhegehalt — aber nicht die vollen Bezüge. Es hängt an den Dienstjahren, wird um eine Zurechnungszeit ergänzt und dann um einen Versorgungsabschlag gekürzt. Die drei Regeln stehen im Beamtenversorgungsgesetz; hier sind sie zusammengerechnet.

Passen Sie die Beispielwerte an Ihre Situation an. Das Ergebnis wird sofort aktualisiert.

Ihre Angaben

Das Grundgehalt Ihrer Stufe zuzüglich ruhegehaltfähiger Zulagen — nicht das Nettoeinkommen und nicht die Bezüge einschließlich Familienzuschlag.

Je früher, desto größer die Zurechnungszeit und damit das erdiente Ruhegehalt. Der Abschlag wächst dagegen nur von 65 abwärts bis 62 und bleibt darunter bei den vollen 10,8 %. Liegt das Ergebnis unter der Mindestversorgung, zahlt der Dienstherr diese — dann bewegt der Regler nichts mehr.

Zum Ergebnis

Ihre Angaben bleiben in Ihrem Browser.

Ihr Ergebnis

Ergebnis mit Beispielwerten

Monatliche Lücke zu Ihren Bezügen

1.817 €

Wie sich Ihre Bezüge aufteilen

  • Ruhegehalt2.083 €53,4 %
  • Lücke1.817 €46,6 %
So setzt sich das Ergebnis zusammen

Gerechnet mit Ruhegehaltfähige Dienstbezüge 3.900 € im Monat · Bisherige ruhegehaltfähige Dienstzeit 12 Jahre · Ihr Alter beim Eintritt der Dienstunfähigkeit 42 Jahre

Angerechnete ZurechnungszeitJahre — zwei Drittel der Zeit bis zum 60. Lebensjahr (§ 13 Abs. 1 BeamtVG)
12
Anrechenbare Jahre zusammen
24
Ruhegehaltssatz vor Abschlag1,79375 % je Jahr, höchstens 71,75 % (§ 14 Abs. 1 BeamtVG)
43,1 %
Versorgungsabschlag3,6 % je Jahr vor 65, höchstens 10,8 % (§ 14 Abs. 3 BeamtVG)
10,8 %
Erdienter Ruhegehaltssatz
38,4 %
Erdientes RuhegehaltIhre Bezüge mal Ruhegehaltssatz
1.498 €
Mindestversorgungder höhere Betrag aus 35 % Ihrer Bezüge und 65 % der Endstufe A 4 zuzüglich 30,68 € — § 14 Abs. 4 BeamtVG
2.083 €
Ihr Ruhegehaltgezahlt wird der höhere der beiden Beträge darüber
2.083 €
Was hier gilt
  • Ihr erdientes Ruhegehalt liegt unter der Mindestversorgung — gezahlt wird deshalb sie: 65 % der Endstufe der Besoldungsgruppe A 4 zuzüglich 30,68 €, ein Familienzuschlag käme hinzu. Der Versorgungsabschlag findet an ihr seine Grenze, und weitere Dienstjahre ändern an ihr nichts, bis das erdiente Ruhegehalt sie überholt. § 14 BeamtVG

Die Lücke ist der Betrag, der jeden Monat fehlt — bis zur Regelaltersgrenze und darüber hinaus. Ob und wie sie sich schließen lässt, sehen wir in zwanzig Minuten gemeinsam durch.

Wie verändert sich das Ergebnis?

Wie die Lücke vom Alter beim Eintritt abhängt

Monatliche Lücke zu Ihren Bezügen (in €)

Ihr Alter beim Eintritt der Dienstunfähigkeit (Jahre)

Ihr Alter beim Eintritt der Dienstunfähigkeit:42 JahreMonatliche Lücke zu Ihren Bezügen:1.817 €

Die Linie steigt, solange das erdiente Ruhegehalt zählt: Je später die Dienstunfähigkeit eintritt, desto kürzer ist die Zurechnungszeit bis 60 und desto größer die Lücke. Sobald das erdiente Ruhegehalt unter die Mindestversorgung fällt, zahlt der Dienstherr diese, und die Linie wird flach — bei den Vorgabewerten ab einem Eintrittsalter von 28 Jahren. Auch der Versorgungsabschlag ändert dann nichts mehr: Er findet an der Mindestversorgung seine Grenze.

Andere Möglichkeiten vergleichen

Dieselbe Lage bei anderer Dienstzeit

gegenüber Ihrer Einstellung

  • Unverbindlicher Richtwert: kein Beitrag, Angebot oder Leistungsversprechen.
  • Gerechnet ist das Bundesrecht. Die Länder haben eigene Versorgungsgesetze mit teils abweichenden Sätzen; für Landes- und Kommunalbeamte gilt das jeweilige Landesrecht.
  • Eingerechnet ist die Mindestversorgung (§ 14 Abs. 4 BeamtVG): mindestens 35 % der eigenen Bezüge, an deren Stelle, wenn günstiger, 65 % des Grundgehalts der Endstufe A 4 (3.157,76 €, Anlage IV BBesG, gültig ab 1. März 2024) zuzüglich 30,68 €. Sie gilt ab fünf Jahren Dienstzeit, der Versorgungsabschlag findet an ihr seine Grenze. Ein Familienzuschlag, der auch sie erhöht, ist nicht berücksichtigt.
  • Beamte auf Widerruf und auf Probe haben in der Regel gar keinen Anspruch auf Ruhegehalt; sie werden bei Dienstunfähigkeit in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Für sie fällt die Lücke deutlich größer aus. Auch auf Lebenszeit gibt es Ruhegehalt erst nach fünf Jahren Dienstzeit, außer die Dienstunfähigkeit geht auf eine Dienstbeschädigung zurück (§ 4 Abs. 1 BeamtVG) — der Rechner beginnt deshalb bei fünf Jahren.
  • Von den ruhegehaltfähigen Bezügen gehen im Ruhestand weiterhin Steuern ab, und die Beihilfe ändert ihren Bemessungssatz. Die Zeile „Lücke" ist deshalb eine Brutto-Betrachtung.
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Wie passen Versorgung und Dienstunfähigkeitsklausel zusammen?

Für Beamtinnen und Beamte endet die Laufbahn im Ernstfall nicht mit einer Kündigung, sondern mit einer Entscheidung des Dienstherrn – der Versetzung in den Ruhestand. Eine Absicherung taugt nur, wenn sie an genau diese Entscheidung anknüpft und nicht an fremde Maßstäbe.

Hintergründe und Beispiele lesen

Zwei Prüfungen, die nicht dasselbe messen

Dienstunfähigkeit ist ein Begriff des Dienstrechts: Der Amtsarzt begutachtet, der Dienstherr versetzt in den Ruhestand. Berufsunfähigkeit ist dagegen ein Begriff der Versicherungsbedingungen – mit eigenen Kriterien und eigener Prüfung. Ohne Dienstunfähigkeitsklausel stehen darum zwei Prüfungen nebeneinander, deren Ergebnisse auseinanderfallen können: Sie wären aus dem Dienst, hätten aber keinen Anspruch aus dem Vertrag. Die echte Dienstunfähigkeitsklausel beendet dieses Nebeneinander – sie übernimmt das Urteil der Behörde als Nachweis, statt ein zweites Verfahren daneben zu stellen.

Die Versorgung wächst mit der Laufbahn – der Bedarf wartet nicht

Das Bild vom rundum versorgten Beamten stimmt erst spät in der Laufbahn: Auf Widerruf und auf Probe steht hinter Ihnen kaum eigene Versorgung des Dienstherrn – erst mit der Lebenszeit und nach Ablauf der Wartezeit trägt das System spürbar. Ausgerechnet am Anfang, im Referendariat und in den ersten Dienstjahren, wäre ein gesundheitlicher Ausfall also besonders folgenreich. Der Vertrag bildet das ab: Für die erste Zeit lässt sich eine höhere Rente vereinbaren als für die spätere, während der Beitrag über die gesamte Laufzeit gleich bleibt.

Ein Attest ist noch kein Leistungsfall

Wer monatelang krankgeschrieben ist, fühlt sich dienstunfähig – der Vertrag misst mit einem anderen Maß. Eine Krankschreibung, ein fachärztliches Attest oder anhaltende Beschwerden reichen als Auslöser nicht aus. Den Ausschlag gibt der förmliche Schritt: die amtsärztliche Begutachtung und die anschließende Versetzung in den Ruhestand oder die Entlassung aus dem Beamtenverhältnis. Das ordnet die Erwartungen – und erklärt zugleich, warum die Kopplung an die Behördenentscheidung so wichtig ist: Genau in diesem Moment, nicht früher, entscheidet sich der Leistungsfall.

Vollzugsdienst und verkürzte Arbeitszeit: die Fälle neben dem Ruhestand

Nicht jeder gesundheitliche Einschnitt endet im Ruhestand. Der Dienstherr kann auch die Arbeitszeit verkürzen, wenn amtsärztlich nur noch eine begrenzte Dienstfähigkeit festgestellt wird – ein Einschnitt, der ohne den Baustein für Teil-Dienstunfähigkeit keine Leistung auslöst. Im Polizeivollzugsdienst wiederum gelten besondere gesundheitliche Anforderungen, weshalb die Polizeidienstunfähigkeit früher greifen kann als die allgemeine – abgesichert ist sie nur, wenn sie ausdrücklich mitvereinbart wurde. Welche Bausteine in Ihren Vertrag gehören, entscheidet also Ihre Laufbahn – nicht ein Formular von der Stange.

Dienstunfähigkeitsversicherung: Ihre Frage

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Dienstunfähigkeit · Frage 1 von 3Dauert etwa eine Minute

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Angaben zu dieser Seite

  1. Deckungswerte: Die Angaben beschreiben den Leistungsumfang des Tarifs, nicht Ihren Beitrag: Der hängt bei dieser Sparte von Eintrittsalter, Laufbahn, gewünschter Rentenhöhe und dem Ergebnis der Gesundheitsprüfung ab und lässt sich nicht pauschal angeben. Wir rechnen ihn für Ihre Angaben. Alle Angaben stammen von den öffentlichen Produktseiten der Versicherung, abgerufen am 10. August 2026. Die Angaben betreffen den Umfang der Leistung, nicht den Preis — einen Beitrag veröffentlicht die Versicherung für diese Sparte nicht; er wird einzeln gerechnet und steht in Ihrem persönlichen Angebot.Quelle: Dienstunfähigkeitsversicherung
  2. Rechengrundlage: Stand: 26. August 2026. Annahmen und Grenzen: siehe Rechner.Quellen: § 14 BeamtVG · § 13 BeamtVG · § 4 BeamtVG · Anlage IV BBesG

Die Dienstunfähigkeitsklausel ist zusammen mit den Regeln zur Berufsunfähigkeit zu lesen. Beamtenstatus, versicherte Rente und Endalter müssen zur persönlichen Situation passen. Die Übersicht gibt Produktmerkmale verkürzt wieder, ist unverbindlich und kein Angebot. Ob ein Antrag angenommen wird, ist individuell zu klären. Maßgeblich sind Ihr persönliches Angebot und die zugehörigen Vertragsbedingungen des jeweiligen Anbieters; sie gehen dieser Darstellung in jedem Punkt vor.

Inhaltliche Verantwortung: Hamza Goraya, Betreiber und persönlicher Ansprechpartner.

Redaktionell geändert am . Abruf- und Preisstände stehen bei den jeweiligen Quellen.

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